Blog : Mitteilungen

Kurse und Anlässe 2026

29.12.2025

Unter der Bezeichnung „LeichtSinn“ finden auch im 2026 verschiedene Themen- und Meditationsabende statt. Ich freue mich auf Ihre Anmeldung 

Weitere Daten unter Veranstaltungen


Coaching Buddhistische Psychologie

27.05.2025

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​Themenabende: Zen - Weg in die Stille

Weitere Daten unter Veranstaltungen


Meditation im Sport, bei Lernenden, im Privatbereich und bei Berufstätigen.

06.03.2024

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Mit Meditation zum krisensicheren Wettkampf-Ich

«Präsent im Moment – SportlerInnen nachhaltig fördern.»

Hinweis: Als Einführung ist es hilfreich, wenn du zuerst meinen Blog «Unterschied zwischen Meditation und Hypnose» vom 24.10.2020 liesst.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um dich mit der Meditation zu beschäftigen. Immer mehr bekannte Sportler nutzen Meditationstechniken zur Leistungssteigerung und zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Mit «Nichts tun» die eigene Leistungsfähigkeit steigern, wie soll das gehen? Versuchen wir diesen Widerspruch aufzulösen.

Im Leistungssport geht es darum sich nach aussen zu präsentieren. Zu diesem Zweck trainiert der Sportler seine konditionelle und technische Kompetenz mit einem genau definierten Ziel vor Augen.

Bei der Meditation dagegen, übt der Sportler seine Wahrnehmung nach innen zu richten. Es geht darum zu entdecken, was sich dabei tut. Man nimmt wahr, schaut hin, spürt hin, horcht hin. Das Wahrgenommene lässt man gelten. Dem was beim Üben entsteht ist nichts hinzuzufügen und nichts ist wegzulassen. Üben heisst nicht etwas nachlaufen, sondern zulassen und wertschätzen, was da ist. Üben heisst da sein, präsent sein, im Hier und Jetzt ankommen, sehend werden, Perspektivenwechsel machen. Annehmen, was da ist und daran weiterbauen. Die wichtigsten Werkzeuge für die genauere Wahrnehmung sind das Differenzieren und das Akzeptieren.

So wird es möglich, Neues zu entdecken. Wer übt, ist ein Meister, wer Meister ist, übt.

Beiden Tätigkeiten gemeinsam sind Eigenschaften wie Disziplin, Geduld, Ausdauer, Selbstüberwindung, Verinnerlichung bestimmter Übungsfolgen, z.B. Körperübungen, Atmung etc., die sich gegenseitig ergänzen und optimal fördern. Die grosse Gemeinsamkeit von Sport und Meditation ist also das charakterbildende Element.

In Zukunft werden Meditationstechniken eine bedeutende Rolle spielen, da sie zu einer optimalen Koordination von Psyche und Körper führen. Das Üben von Meditation ist die Grundlage und das Fundament für dein krisensicheres Wettkampf-Ich, frei von künftigen oder vergangenen Konsequenzen.

Nutzen von Meditation am Morgen vor dem Sport

Oft ist die beste Zeit morgens, unmittelbar nach dem Aufstehen. Es sind keine Störungen zu erwarten und die Herausforderungen des Tages haben noch nicht begonnen. Positive Auswirkungen auf dein Training sind:

  • Auf der körperlichen Ebene wird der Körper aktiviert, die Atmung verbessert, die Durchblutung angeregt und das Immunsystem gestärkt.
  • Auf der mentalen Ebene kannst du dich fokussiert und mit gereinigtem Geist auf dein Training konzentrieren.
  • Auf der emotionalen Ebene wirkt die Meditation durch Reduktion von Stress, Verringerung von Ängsten und verbessert Empathie und Mitgefühl.
  • und vieles mehr.

Nutzen von Meditation am Abend nach dem Sport

  • Meditation am Abend oder nach dem Sport dient auf der körperlichen Ebene vor allem der Regeneration.
  • Auf der mentalen Ebene wirken die tiefe innere Ruhe und Entspannung beruhigend auf deinen Geist. Dies hilft beim Ordnen deiner Gedanken und Reflektieren des Tages.
  • Emotional werden die Stresssymptome reduziert, was sich positiv auf deine Erholung und deinen Schlaf auswirkt.

Meditation für Lernende, Jugendliche, Schüler

«Es gibt nicht zu lernen, nur zu erkennen.»

Es ist hinlänglich bekannt und durch Studien belegt, dass Meditation bei Erwachsenen für mehr Gelassenheit und Ruhe sorgt. Auch bei Jugendlichen, insbesondere bei Lernenden hat das Prinzip der Achtsamkeit und die Ausrichtung nach innen, positive Effekte auf die schulische Leistung und das soziale Verhalten gezeigt. So hilft die Meditation, die Konzentration zu steuern, geduldiger im Umgang mit sich selber und verständnisvoller mit anderen zu werden. Dem Umgang mit Stress, Angst vor Prüfungen und Schwierigkeiten in sozialen Kontakten kann so wirkungsvoll begegnet werden.

Meditation im Alltag, im Privatbereich und für Berufstätige

«Leichtigkeit des Seins - Die Stille stellt keine Fragen, aber sie kann uns auf alles eine Antwort geben.» (Ernst Ferstel)

Was ist Meditation? Meditieren ist also vor allem nichts zu tun. Doch genau das, fällt am Anfang unglaublich schwer. Die Gedanken kommen, viele Körperempfindungen, Gefühle, Anspannungen. All das kannst du einfach beobachten. Dieses Beobachten wird zu reinem Gewahrsein zunehmend, ohne sich einzumischen. Nichts tun, eben. Nicht handeln, nicht versuchen die Gedanken zu verändern, sie einfach Dasein lassen. Nicht urteilen, nicht bewerten. Diese Fähigkeit, die inneren Gedanken zu betrachten ist ein Prozess. Doch mit der Zeit werden durch das reine Betrachten die Gedanken weniger und Lücken zwischen den Gedanken entstehen.

Meditation

  • Reduziert Stress
  • Verbessert Empathie und Mitgefühl
  • Verbessert die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit
  • Stärkt das Immunsystem
  • Verringert Ängste
  • Bewirkt allgemein eine neuroplastische Veränderung der Gehirnstruktur
  • Und vieles mehr …

Das bedeutet also, ich kann beeinflussen was ich denke. Meine Denkmuster langfristig umstellen. Das hört sich doch hervorragend an, oder?

Und los geht’s.

Mache Meditation zur täglichen Routine und beginne mit 10 bis 15 Minuten. Zum Meditieren benötigst du weder irgendwelche Apps, noch sonstige Hilfsmittel.    

Hast du selber Lust zum Meditieren, weisst aber nicht wie? Ich unterstütze dich gerne bei deinen ersten Schritten.

Kontaktiere mich gerne, wenn du mehr wissen möchtest. Du kannst mir ein Mail schicken oder mich einfach anrufen: +41 79 279 06 31

 


Mit Meditation zum krisensicheren Wettkampf-Ich

06.03.2024

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Hinweis: Als Einführung ist es hilfreich, wenn du zuerst meinen Blog «Unterschied zwischen Meditation und Hypnose» vom 24.10.2020 liesst.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um dich mit der Meditation zu beschäftigen. Immer mehr bekannte Sportler nutzen Meditationstechniken zur Leistungssteigerung und zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Mit «Nichts tun» die eigene Leistungsfähigkeit steigern, wie soll das gehen? Versuchen wir diesen Widerspruch aufzulösen.

Im Leistungssport geht es darum sich nach aussen zu präsentieren. Zu diesem Zweck trainiert der Sportler seine konditionelle und technische Kompetenz mit einem genau definierten Ziel vor Augen.

Bei der Meditation dagegen, übt der Sportler seine Wahrnehmung nach innen zu richten. Es geht darum zu entdecken, was sich dabei tut. Man nimmt wahr, schaut hin, spürt hin, horcht hin. Das Wahrgenommene lässt man gelten. Dem was beim Üben entsteht ist nichts hinzuzufügen und nichts ist wegzulassen. Üben heisst nicht etwas nachlaufen, sondern zulassen und wertschätzen, was da ist. Üben heisst da sein, präsent sein, im Hier und Jetzt ankommen, sehend werden, Perspektivenwechsel machen. Annehmen, was da ist und daran weiterbauen. Die wichtigsten Werkzeuge für die genauere Wahrnehmung sind das Differenzieren und das Akzeptieren.

So wird es möglich, Neues zu entdecken. Wer übt, ist ein Meister, wer Meister ist, übt.

Beiden Tätigkeiten gemeinsam sind Eigenschaften wie Disziplin, Geduld, Ausdauer, Selbstüberwindung, Verinnerlichung bestimmter Übungsfolgen, z.B. Körperübungen, Atmung etc., die sich gegenseitig ergänzen und optimal fördern. Die grosse Gemeinsamkeit von Sport und Meditation ist also das charakterbildende Element.

In Zukunft werden Meditationstechniken eine bedeutende Rolle spielen, da sie zu einer optimalen Koordination von Psyche und Körper führen. Das Üben von Meditation ist die Grundlage und das Fundament für dein krisensicheres Wettkampf-Ich, frei von künftigen oder vergangenen Konsequenzen.

Nutzen von Meditation am Morgen vor dem Sport

Oft ist die beste Zeit morgens, unmittelbar nach dem Aufstehen. Es sind keine Störungen zu erwarten und die Herausforderungen des Tages haben noch nicht begonnen. Positive Auswirkungen auf dein Training sind:

  • Auf der körperlichen Ebene wird der Körper aktiviert, die Atmung verbessert, die Durchblutung angeregt und das Immunsystem gestärkt.
  • Auf der mentalen Ebene kannst du dich fokussiert und mit gereinigtem Geist auf dein Training konzentrieren.
  • Auf der emotionalen Ebene wirkt die Meditation durch Reduktion von Stress, Verringerung von Ängsten und verbessert Empathie und Mitgefühl.
  • und vieles mehr.

Nutzen von Meditation am Abend nach dem Sport

  • Meditation am Abend oder nach dem Sport dient auf der körperlichen Ebene vor allem der Regeneration.
  • Auf der mentalen Ebene wirken die tiefe innere Ruhe und Entspannung beruhigend auf deinen Geist. Dies hilft beim Ordnen deiner Gedanken und Reflektieren des Tages.
  • Emotional werden die Stresssymptome reduziert, was sich positiv auf deine Erholung und deinen Schlaf auswirkt.

Und los geht’s.

Mache Meditation zur täglichen Routine und beginne mit 10 bis 15 Minuten. Zum Meditieren benötigst du weder irgendwelche Apps, noch sonstige Hilfsmittel.    

Hast du selber Lust zum Meditieren, weisst aber nicht wie? Ich unterstütze dich gerne bei deinen ersten Schritten.


Mentale Wettkampfvorbereitung

13.01.2024

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Handlungsphasen der Mentalen Wettkampfvorbereitung

Eine exzellente Handlung muss in der Vorbereitung, im Ablauf und in der Nachbearbeitung perfekt sein. Dabei ist es wichtig, zwischen Training (verinnerlichte Handlung) und Wettkampf (beseelte Handlung) zu unterscheiden.

Vorbereitung:

«Eine gute Vorbereitung auf den Wettkampf oder die Prüfung besteht aus den Faktoren Klarheit, Entschlossenheit und Gelassenheit.»

Verinnerlichte Handlung: Plane mit dem Kopf, Lernprozess durch bewusstes üben, denken und wiederholen. Operiert mit Konzepten und Worten, analysiert und berechnet. Vergleicht gespeicherte Informationen vergangener Erfahrungen und stellt daraus einen Aktionsplan zusammen.

Aktion / Wettkampfverhalten:

«Sorge für den Prozess und die Resultate werden für sich selber sorgen.»

Beseelte Handlung: Handle mit dem Herzen, vertraue auf deine Intuition. Die Intuition ist eine Art von Wissen das nicht auf denken oder analysieren beruht. Der intuitive Teil des Geistes steuert den Körper ohne mentale Konzepte.

  • Nicht Vergangenheit (wiedergekaut)
  • Nicht Zukunft (antizipiert)

Reflektion / Bewertung:

«Ohne Negativität aus Fehlern lernen, auf Erfolg bauen.»

Verhaltensänderung: Soll zukünftige Leistung verbessern, neue Routine, das Selbstvertrauen steigern.


Persönliche Lebensentwicklung / ZEN - Leichtigkeit des Seins

17.11.2023

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Entwicklung ist Erweiterung. Durch andere Sichtweisen einen Beitrag leisten zu mehr Gelassenheit. Wer von seinem Selbst lassen kann, entwickelt ein gelassenes Selbst.

Diese unsere Zeit ist für viele von uns eine Zeit grosser Entfremdung von dieser Welt und ihrem Geschehen und zugleich eine Zeit zunehmender emotionaler Einsamkeit.

Viele Menschen befinden sich deshalb in einer tiefen Sinnkrise. All ihre Hilfsmittel funktionieren plötzlich nicht mehr. Das, was gestern noch Sinn machte und erfolgreich gewirkt hat, verliert plötzlich seinen Sinn. Das verursacht allzuoft regelrechte Angst-Zustände und Panik-Gefühle.

Das Gefühl, am Wesentlichen vorbei gelebt zu haben, verursacht zuweilen ein Gefühl tiefer Bedeutungslosigkeit, woraus mangelndes Selbst-Bewusstsein entsteht. Oft wird es beschrieben, als ob sich derjenige wie von seiner inneren Quelle abgetrennt erlebt.

Oft genug haben wir uns Zielen verschrieben, die uns Anerkennung, materiellen Wohlstand und damit eine gewisse Unabhängigkeit versprechen. Oft genug aber stellt sich später heraus, dass sie uns nicht die Befriedung brachten, die wir uns erhofft hatten.

Auch in unseren Beziehungen spiegelt sich die Sinnkrise. Viele Menschen haben zwar eine Art des Umgangs miteinander erreicht, in der es sich angenehm und weitestgehend störungsfrei zusammenleben lässt, aber es fehlt die Tiefe, die Lebendigkeit.

Allzuoft haben wir unsere Aufmerksamkeit nur auf die Form gerichtet und nur wenig Beachtung dem Inhalt, dem eigentlich Wesentlichen geschenkt.

Es ist, als ob wir uns ein Haus bauen, Pläne schmieden, einen Platz dafür suchen, es in Auftrag geben und dann endlich – ist es fertig. Wir sitzen in unserem Haus, schauen uns um und entdecken von neuem mit grossem Entsetzen die innere Leere.

….

ZEN-Meditation

Meditation ist die Antwort auf die Hetze unserer Zeit. Sie entsteht dort, wo wir bewusst eine Lücke auftun zwischen zwei Aktivitäten, zwei Sätzen, zwei Gedanken. Eine solche Lücke kann zunächst Angst machen, bis wir nach etwas üben erleben, dass genau dort unsere ganze Gegenwart und unsere ganze Lebendigkeit liegen.

ZEN Heute

Heute entdecken wir, wie wir mit Hilfe der ZEN-Übung elementare Dinge wie Gelassenheit, das Loslassen oder die Konzentration auf das Wesentliche trainieren können. Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. In östlichen Kulturen gilt sie als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung. Die angestrebten Bewusstseinszustände werden, je nach Tradition, unterschiedlich und oft mit Begriffen wie Stille, Leere, Panorama-Bewusstheit, Einssein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben.


ZENtat (11)

10.11.2023

Zen ist nichts Besonderes, Zen ist sehr einfach. Es hat kein Ziel.

Ein Zen-Schüler geht zu einem Zen-Meister, um endlich das Geheimnis des ZEN zu erfahren. Er trägt dem Meister, der ruhig in der Zazen-Haltung auf dem Boden sitzt, sein Anliegen vor und bittet diesen um Unterweisung. Der Meister hört ihm zu und weist ihn an, sich ebenfalls in der Zazen-Haltung neben ihn zu setzen. Nachdem der Schüler einige Minuten ruhig sitzend neben dem Meister wartet, fängt er an unruhig zu werden. Schliesslich schaut er den Meister fragend an, worauf dieser sich zu ihm umdreht und sagt: «Nichts wird mehr passieren. Das ist alles.»


«Denkfallen» - Die fatale Bindung unseres Geistes an das SELBT, an Zukunft und Vergangenheit, an zerstörerische inhaltliche Bilder.

08.11.2023

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Mögliche Denkfallen: Selbstabwertung – mangelndes Selbstwertgefühl, Katastrophendenken, übertriebenes Verantwortungsdenken, absolute Forderungen und Muss-Denken, Perfektionismus, „Gedankenlesen“, Opferhaltung, Schöndenken und Streben, von allen gemocht zu werden.

Ein gut trainierter Geist funktioniert wie ein Spiegel. Er bildet jeden einzelnen Moment genau ab. Aber er konserviert die Bilder nicht zwanghaft. Er ist immer wieder leer und nimmt den nächsten Moment zur Kenntnis. Die offene Präsenz registriert die Störungen, lässt sich aber nicht von ihnen versklaven. Unser Geist ist wieder frei.


Präsent im Moment - SportlerInnen nachhaltig fördern

24.10.2023

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ZENtat (10)

20.10.2023

Das teuflische Stückchen Wahrheit 

Ein Engel und ein Teufel wandern für die Menschen unsichtbar auf Erden. Da kommt ihnen ein Mensch entgegen.

Der Engel nimmt wahr, wie der Teufel vor einem Menschen etwas fallen lässt. Dieser Mensch bückt sich, nimmt mit sichtbar größter Freude das Ding an sich und geht überglücklich damit weiter.

„Was hast Du diesem Menschen gerade zukommen lassen?“, fragt der Engel.

„Ein winziges Stückchen Wahrheit“, erwidert der Teufel.

„Wie? Höre ich recht? Du, ein Teufel, schenkst diesem Menschen Wahrheit? Dein Job ist doch, die Menschen in Richtung Hölle und Verdammnis zu locken!“

„Das tat ich eben: Ich habe diesem Menschlein ein winziges Stück Wahrheit finden lassen, ihn aber glauben gemacht, dass dieses winzige Stück die ganze Wahrheit sei!“

Gefunden bei: rohanda.de 


Einblicke - fäderliecht persönlich

01.09.2023

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Stark im Kopf - Mentaltraining für Lernende

22.08.2023

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Für Kleingruppen: Blockweise 4 Wochen, Dauer 1 Stunde, Kosten für 4 Einheiten CHF 120.-- 


ZENtat (9)

19.08.2023

Das Glück verstecken

Drei Götter überdachten, was sie den Menschen auf ihrem Weg durchs Leben mitgeben könnten. Sie beschlossen, ihnen das Glück zu schenken, aber doch so, dass die Menschen es selbst erwerben sollten. Sie sagten:

«Wir wollen das Glück so verstecken, dass es mit einer Herausforderung durch die Suche verbunden wird. Dies wird seinen Wert deutlich machen.»

Wo aber sollten sie das Glück verstecken?

Der Erste schlug vor, dafür einen Gletscher auf dem höchsten Berg zu wählen. Der Zweite meinte, dass dies zu leicht sei und wollte es in einer Muschel auf dem Grund des Ozeans verbergen. Der Dritte aber sagte: «Lasst es uns im Menschen selbst verbergen!»

Diese Geschichte basiert auf einer alten Hindu-Legende

aus: André Daiyû Steiner - Happiness im Business


Zentat (8)

03.11.2022

Ein Meister und sein Schüler wanderten durch die Wüste, und der Meister lehrte ihn, dass sie immer auf Gott vertrauen könnten, denn Er werde sich um alles kümmern. Als die Nacht hereinbrach, schlugen sie ein Lager auf. Der Meister baute das Zelt auf, und der Schüler sollte die Pferde an einem Felsen festbinden. Doch als er beim Felsen ankam, dachte er sich:

"Der Meister will mich auf die Probe stellen. Er sagt, Gott würde sich um alles kümmern, und nun bittet er mich, die Pferde festzubinden. Er will sehen, ob ich Gott vertraue oder nicht."

Und anstatt die Tiere festzubinden, sprach er ein langes Gebet und übertrug Gott die Wache.

Als sie am nächsten Tag aufwachten, waren die Pferde verschwunden. Enttäuscht beklagte sich der Schüler beim Meister und sagte ihm, er vertraue Gott nicht mehr, denn der kümmere sich nicht um alles, er hätte vergessen, auf die Pferde aufzupassen.

"Du irrst", antwortete der Meister. "Gott hätte sich gern um die Pferde gekümmert, aber er brauchte in diesem Augenblick deine Hände, um sie festzubinden."

aus: Paulo Coelho - Schutzengel


Hochsensibilität, Hochsensitivität oder erhöhte Neurosensitivität – drei Bezeichnungen, die das Gleiche meinen.

03.11.2022

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Einfach ausgedrückt; „Menschen verfügen über erhöhte oder eben verringerte (unterschiedliche) Energielevels. Basierend auf dem aktuellen, psychologischen Forschungsstand ist es unvernünftig und irrational, wenn man glaubt, dass nur das existiert, was man selbst wahrnimmt. Daher ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Umgebungsreize existieren, welche heutzutage nicht allgemein anerkannt sind. Definiert wird Neurosensitivität als eine Art erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit; nämlich als die Fähigkeit, Umgebungsreize (externe und interne) zu registrieren und zu verarbeiten. Neurosensitivität ist ein fundamentales Persönlichkeitsmerkmal, welches auf einer unterschiedlichen Sensitivität des zentralen Nervensystems basiert. Bei Menschen mit erhöhter Neurosensitivität findet, im Gegensatz zu gering Neurosensitiven Menschen, eine erhöhte Aktivität in Bereichen des Gehirns statt. 

Merkmale einer erhöhten Neurosensitivität:

  • Vertiefte, sehr gründliche Informationsverarbeitung
  • Erhöhte emotionale Intensität; Empathie
  • Erhöhtes Bewusstsein; sensorische Empfindlichkeit; Sensibilität für Feinheiten
  • Erhöhte Anfälligkeit für Überstimulation; Übererregbarkeit

Dieser Blog soll zu einem besseren Verständnis für Menschen mit einer erhöhten Wahrnehmungsfähigkeit beitragen.

Durch das zunehmende Verständnis von erhöhter Neuro-Sensitivität 

  • werden neuro-sensitive Kinder mehr und mehr in ihrer besonderen Veranlagung bestärkt.
  • stehen hochsensitive Menschen vermehrt zu ihren neurosensitiven Gaben.
  • fördert den Bewusstseinswandel vom rein Physisch-Materiellen hin auch zum Metaphysisch-Immateriellen.
  • werden die neuen Herausforderungen am Arbeitsmarkt berücksichtigt.

Bin ich richtig?

Nutzen Sie die Gaben und das Potential von erhöhter Wahrnehmungsfähigkeit. Achtsamkeitsfördernde Techniken und förderliche psychologische Interventionen beeinflussen ihre geistigen Ressourcen zu ihrem Wohle.

Achtsamkeitsfördernde Techniken:

  • Meditation
  • Yoga
  • Stressbewältigung durch Achtsamkeit
  • Etc.

Förderliche psychologische Interventionen:

  • Hypnosetherapie
  • Gesprächstherapie
  • Mentaltraining
  • Etc.

Ich unterstütze Sie dabei. Solange dies funktioniert, ist es wahr genug. (Zitat: Dr. Patrice Wyrsch, Buch Neurosensitivität)


Unterschied zwischen Meditation und Hypnose

24.10.2020

Aus Gesprächen in meiner Praxis fällt mir auf, dass teilweise diffuse Ansichten zur Meditation und Hypnose bestehen. Die Vorstellung von Lotussitz und fälschlicherweise sogar willenloser Manipulation ist noch in vielen Köpfen präsent.  Oft werden auch meditative und hypnotische Zustände gleichgestellt. Doch was genau hat es mit diesen beiden Entspannungs-Techniken auf sich?

Beides sind Zustände die vom Alltagsbewusstsein abweichen. Dies jedoch in entgegengesetzter Richtung. Neurologisch lässt sich durch eine EEG-Messung die Veränderung der Gehirnaktivität messen und die Gehirnfrequenzen darstellen.

Bei der Meditation erreichen wir durch die Fokussierung der Aufmerksamkeit eine sehr hohe Energiedichte mit Frequenzbändern von über 30 Hertz. Wir sprechen somit von einem Zustand von erhöhtem Bewusstsein, oder erhöhtem Wachzustand oder Gamma-Zustand.

Dem gegenüber verschieben wir bei der Hypnose unsere Energie unterhalb des Alltagsbewusstseins, das heisst ins Unterbewusstsein. Je nach Tiefe der Trance spricht man von Alpha-, Theta- oder Delta-Zuständen, welche in Frequenzbändern unterhalb von ca. 14 Hertz liegen.

Um die Merkmale von Meditation und Hypnose zu erklären, betrachten wir die beiden Methoden genauer.

Eigenschaften der Meditation

Das Wort Meditation stammt aus dem Lateinischen: „meditari” bedeutet «über etwas nachdenken, nachsinnen oder überlegen».

Bei der Meditation fokussieren wir unsere Energie ausschliesslich auf nur ein Objekt (zum Beispiel Atem, Mantra, Flamme einer Kerze). Sie verhindert dadurch die Vernetzung von Gedanken. Die Konzentration auf das Meditationsobjekt ist ein Hilfsmittel, um den Geist vom Umherwandern abzubringen. Sobald eine Ablenkung bemerkt wird, richtet sich die Konzentration wieder auf das Meditationsobjekt, jedoch ohne über seine Besonderheiten nachzudenken. Das Meditationsobjekt dient lediglich als Stütze für die Konzentration, damit wir wertfrei beim Meditationsobjekt bleiben.

Durch die gebündelte Energie, bleibt der Rest des Gehirns entlastet und das Meditieren fühlt sich entspannend an. Meditationsformen im Sitzen oder in Bewegung (dazu gehören zum Beispiel auch Qi Gong oder Tai Chi) führen dazu, dass wir in diesem Moment ganz bei uns sind. Das Denken beruhigt sich. Voraussetzung ist eine regelmässige Meditationspraxis, also Eigenarbeit. Dadurch stellen sich Bewusstseinszustände, wie Gedankenleere, -stille, Gedankenfreiheit und Gelassenheit ein. Wir wenden uns nach innen. Das Aussen tritt während der Meditationszeit immer mehr in den Hintergrund.

Sogenannt «geführte Meditationen» bei denen man den Körper entspannen soll, sind in Wirklichkeit geführte Hypnosen.

Meditation ist eine konzentrierte Form der Wachsamkeit – also quasi das Gegenteil von Schlaf. Das ist wohl der grösste und wichtigste Unterschied zur Hypnose.

Eigenschaften der Hypnose

Das Wort Hypnose stammt vom griechischen Wort «Hypnos» ab und bedeutet «schlafähnlicher Zustand».

Die Hypnose wird durch einen Trancezustand eingeleitet und führt zu einem vertieften Zustand der Entspannung und Versenkung. Am Ende der Trance soll das Alltags- oder Wachbewusstsein weitestgehend ausgeschaltet sein. Dadurch erhält das Unterbewusstsein eine höhere Aufnahmefähigkeit und ist damit besonders empfänglich für sogenannte Suggestionen, Eingebungen vom Hypnosetherapeuten in Form von Gedanken, Bilder und Sätzen. Ziel ist immer positive Gedanken zu implementieren, um die Lebensqualität zu erhöhen. Diese Suggestionen dienen dem Abbau mentaler Blockaden und Ängsten. So können bewusste und unbewusste Verhaltensmuster aufgelöst und neue Ziele oder Verhaltensweisen im Unterbewusstsein initiiert werden.

Hypnose ist die Verknüpfung von Gedanken, Gefühlen und Werten. Sie vernetzt alles mit allem. Möglich ist auch mittels der Hypnose in die Vergangenheit zurückzugehen und die Arbeit mit dem Inneren Kind zu unterstützen. Das kommt bei der Meditation nicht vor.

Meditation oder Hypnose – Warum nicht beides erfahren?

Beide Zustände haben ihre Stärken. Es gibt kein Richtig oder Falsch.

Unterschied in den Gedanken

Bei der Meditation geht es darum sich von allen Gedanken, Gefühlen, Moralvorstellungen, Konzepten und Verhaltensmuster zu befreien. So gelangt man in einen Zustand der geistigen Ruhe, Leere und Stille. Zum Unterschied werden dem Klienten bei der Hypnose die gewünschten neuen Gedanken und Verhaltensweisen von aussen vermittelt. Sein Unterbewusstsein nimmt die suggerierten Gedanken, Bilder oder Sätze auf, integriert sie und ruft sie dann in der Zukunft leichter ab.

Loslassen oder Lösen

Die Hypnose hilft versteckte Glaubenssätze ausfindig zu machen, diese abzuändern oder ganz zu löschen und dadurch das Verhalten dauerhaft positiv zu ändern. Dem gegenüber ist die Meditation ein Prozess des Loslassens und des Innehaltens. Es braucht keine Anstrengung, es gibt nichts zu tun. Die Gedanken einfach sein lassen. So gesehen ist auch das «Meditieren wollen» bereits ein Widerspruch. Auch durch den Prozess des Loslassens, - Loslassen vom «erreichen wollen»-, können sich neue Lösungen und Wege für den Praktizierenden auftun.


ZENtat (7)

23.10.2020

Die dünnen Fesseln der Gewohnheit

Einem Dompteur gelingt es, einen Elefanten mit einem ganz einfachen Trick zu beherrschen: Er bindet das Elefantenkind mit einem Fuss an einen grossen Baumstamm. So sehr es sich auch wehrt, es kann sich nicht befreien. Ganz allmählich gewöhnt es sich daran, dass der Baumstamm stärker ist als es selbst. Wenn der Elefant erwachsen ist und ungeheure Kräfte besitzt, braucht man nur eine Schnur an seinem Bein zu befestigen und ihn an einen Zweig anzubinden, und er wird nicht versuchen, sich zu befreien. Denn er erinnert sich daran, dass er diesen Versuch unzählige Male vergebens unternommen hat. Wie bei den Elefanten stecken auch unsere Füsse nur in einer dünnen Schlinge. Doch da wir von Kindesbeinen an die Macht jenes Baumstammes gewohnt sind, wagen wir nicht, uns zu wehren. Und wir vergessen darüber, dass es nur einer einfachen mutigen Tat bedarf, um unsere Freiheit zu erlangen.  

Paulo Coelho

aus: Patric Pedrazzoli - Seelenzucker


Unterschied zwischen Mentaltraining und Hypnose

23.11.2018

Das klassische Mentaltraining kann viel bewirken, spielt sich aber hauptsächlich im Bewusstsein ab. Mit der Hypnose schaffen wir den Zugang zum Unterbewusstsein. So können wir dort Blockaden, emotionale Störungen und persönliche Einschränkungen finden, lösen und beseitigen, oder im Sport den idealen Leistungszustand verankern. Mit der Hypnose können wir die Ursprünge von Missstimmungen und Fehlverhalten dahingehend verändern, dass wir fortan die freie Wahl zu anderem Empfinden oder Handeln haben. Wir können in emotionaler, mentaler, physischer und spiritueller Hinsicht Freiheit erlangen von den destruktiven Effekten dieser Unannehmlichkeiten und dann unser Leben ohne selbstschädigende Emotionen weitergehen. Das Unbewusste ist unser treuer Diener, wenn wir ihm klare Anweisungen geben.


ZENtat (6)

08.09.2017

Seien sie entscheidungsfreudig

Ein Mann wollte einmal auf eine Insel fahren, die unweit vom Hafen lag. Er ging zum Dock und stellte fest, dass zwei Boote, die direkt nebeneinander festgemacht waren, beide um dieselbe Zeit zur Insel fuhren, aber auf verschiedenen Routen. Da er sich nicht sicher war, welche Route die bessere war, stellte er einen Fuss in jedes Boot und versuchte, sich zu einer Entscheidung durchzuringen. Als die Boote ablegten, hatte er sich immer noch nicht entschieden, und er konnte sich auch nicht entscheiden, als sich der Weg der Boote trennte. Da er weder dem einen noch dem anderen Boot vertraute, kam er nicht auf der Insel an – er wurde nur sehr nass.

aus: Joseph Parent - Zen-Golf - Das mentale Spiel meistern


Talentdiagnostik und Talentselektion

04.09.2017

Ausgangslage

Wir stellen heute im Selektionsprozess in die Kader fest, dass…

  • oft zu wenig Transparenz vorhanden ist.
  • die Selektionen vielfach nicht „standardisiert“ stattfinden.
  • in vielen Fällen die Selektionen nur auf einem Wettkampfresultat basieren.
  • bei den Selektionen der Geburtsmonat eines Talents eine grosse Rolle spielt und in vielen Fällen die Akzelerierten gegenüber den Retardierten im Vorteil sind.
  • der Entwicklungsverlauf eines Athleten nicht oder nur sehr selten bei den Selektionen berücksichtigt wird.
  • vielfach der aktuelle Leistungszustand und selten das Potenzial für eine langfristig erfolgreiche Karriere eines Athleten bei den Selektionen bewertet wird.
  • das soziale Umfeld und motivationale Aspekte kaum berücksichtigt werden.

Fragestellung

Welches sind die Beurteilungskriterien und die dazu gehörenden Bausteine für meine Talentauswahl?
Wie gebe ich meinen Partnern im Nachwuchsleistungssportsystem (Kantone, Gemeinden, Schulen, Sponsoren, Stiftungen etc.) die Gewissheit, dass ihre Fördergelder möglichst nachhaltig eingesetzt werden und die Qualität der Kaderselektion sichergestellt ist?

Handlungspotential

Wir erarbeiten mit Ihnen ein Konzept mit modular aufgebauten Beurteilungskriterien. Eine ganzheitliche Selektion soll neben sportartspezifischen (technische / konditionelle) Fähigkeiten auch persönliche (mentale) und eventuell auch medizinische Aspekte enthalten.

Nicht die «Besten», sondern die «Geeignetsten» gilt es zu finden.

Einen Überblick über die Beurteilungskriterien finden Sie im Facebook auf meiner Seite Fäderliecht.


Vereinscoaching

04.09.2017

Ausgangslage

Immer mehr Vereinsleitungen und –verantwortliche sehen sich mit der Tatsache
konfrontiert, dass nur verhältnismässig wenige der Jugendlichen den Anschluss oder
den Übergang in den Erwachsenenbereich vollziehen.

Als Hauptursache für vorzeitiges Beenden der sportlichen Laufbahn im Jugendalter können folgende Faktoren festgestellt werden:

  • Verletzungen
  • Misserfolge
  • ein zu hoher Aufwand an Zeit, Kraft und Geld
  • emotional negative Gefühlszustände (Sättigung, Lustlosigkeit)
  • fehlende Freizeit
  • zusätzliche hohe Belastung durch die Schule und Berufsausbildung
  • zunehmend andere Interessenlagen und Bedürfnisse

Meistens führt eine Kombination dieser Faktoren zum vorzeitigen Abbruch der
sportlichen Laufbahn. Dadurch werden die grossen Bemühungen der Vereine,
frühzeitig durch attraktive Grundangebote im Kinder- und Schülerbereich,
Jugendliche für ihre Sportart zu gewinnen, schlecht belohnt. Den Vereinen fehlen
später die Trainer oder Vereinsfunktionäre, welche die Kontinuität langfristig und
nachhaltig sichern sollen.

Fragestellung

Wie kann der Athlet sich selber und wie können die Trainer einen Sportler im Prozess der Anforderungsbewältigung motivieren?
Wie sind die sportlichen Anforderungen zu gestalten, damit von ihnen eine motivierende Wirkung ausgeht?
Welche Methoden stehen zur Verfügung?
Wo ist Verbesserungspotential im Verein vorhanden?  

Handlungspotential

Wir bieten Ihnen, in enger Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen (Athlet, Trainer, Eltern und Vereinsumfeld), ein Werkzeug/Tool für ein Vereinscoaching zum Thema Motivation an. Es bietet Interventionsmöglichkeiten für den einzelnen Athleten, für die Trainer und bei einem weiteren Ausbau auch für das Vereinsumfeld und die Eltern an und zeigt Verbesserungspotenzial auf um die Motivation im Verein zu verbessern. Der Nutzen liegt in der langfristigen Betrachtungsweise. Durch Betreuung (Coaching) sollen die Entwicklungsbedingungen anhand dieses Modells schrittweise optimiert und so die Chancen für ein dauerhaftes Sporttreiben im Verein verbessert werden.

Einen Überblick über die motivationsfordernden Entwicklungsbedingungen finden Sie im Facebook auf meiner Seite Fäderliecht.


ZENtat (5)

26.09.2016

Ein Zen-Meister fragte seinen Schüler: „Wo ist dein Geist?“

Der Schüler erwiderte: „Wenn ich meine Gedanken wahrnehme, scheint es mir, als würde jemand im Innern meines Kopfes sprechen. Mein Geist muss also in meinem Kopf sein.“

Der Meister winkte den Schüler zu sich heran. Als der Schüler direkt vor ihm stand, liess der Meister seine Faust auf den grossen Zeh des Schülers niederfahren und sagte: „Wo ist dein Geist jetzt?“

aus: Joseph Parent - Zen-Golf - Das mentale Spiel meistern


Zwischen Leistung und Schonung

26.09.2016

Der Wert der Erholung

Du bist Leistungsexperte im Beruf, im Sport und in der Schule. Begriffe wie "Effizienz", "Leistungswille" und "Rationalität" haben eine herausragende Bedeutung bei der heutigen Erfolgsdefinition. Dies führt oft zu einem Anforderungsdilemma zwischen Fremd- und Selbstbestimmung. Daueraktivierung, Termin- und Leistungsdruck stehen oft im Widerspruch zu den eigenen Bedürfnissen nach frei verfügbarer "Freizeit". Daraus resultiert vielfach ein allgemeines Unbehagen, ein Gefühl, von Ereignissen oder Prozessen bestimmt zu werden, statt diese selbst zu bestimmen. Das übergehen und missachten der eigenen Bedürfnisse wird oft genug für unabänderlich oder als vorübergehende Begleiterscheinung von beruflichem bzw. sportlichem Erfolg in Kauf genommen.

Sie können die Fakten der stetig steigenden Anforderungen, der ständigen Hetze und der Fremdbestimmtheit beklagen. Sie können diesem Druck auf zwei Arten begegnen. Das eine, indem sie sich noch mehr anstrengen, was zu einem Übertraining oder Burnout führen wird, mit gravierenden Folgen für die körperliche, aber auch emotionale und intellektuelle Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Das zweite, indem sie Wege suchen mit diesen Belastungen umzugehen um mit dieser Herausforderung zurechtzukommen.

Im Zwischenraum von Leistung und Schonung

Leistung und Entspannung stehen sich gegenüber, und gleichzeitig ist jedes auch ein Aspekt des anderen. Wirkliche Entspannung ist nur nach einer wirklichen Anstrengung spürbar, wirkliche Leistung nur möglich nach einem wirklich entspannten Zustand. Leistung und Entspannung sind aufeinander angewiesen, ermöglichen sich gegenseitig. Zwischen Leistung und Entspannung eröffnet sich das Feld, der Raum, der Zwischenraum, der Spielraum, in dem es läuft. Der Raum der Freiheit, der Begegnung, der Lebendigkeit. Zusammenspiel. Zwischenspiel. Sich gekonnt zwischen den beiden Polen von Leistung und Entspannung bewegen. Leistung und Ruhe sind kein Widerspruch.

Ruhe im Kopf: Das Kopfkino ausschalten

Leistungsdruck und Stress sind Zeichen unserer Zeit. Eines der Ziele ist es, das Gedankenkarussell zur Ruhe zu bringen, das vom Stress angetrieben wird und ihn umgekehrt auch noch verstärkt. Doch je angestrengter man sich das Denken verbietet, desto munterer springt der Affengeist, wie ihn die Buddhisten nennen, in der Gegend umher, und fordert unsere Aufmerksamkeit. Stille befreit uns von Stress und Anspannung. Wie wichtig und wie wirksam bereits ein paar Minuten Stille für uns sind, das bestätigt auch die Hirnforschung. Stille füllt unsere mentalen Ressourcen wieder auf. Psychisch verhilft Meditation zu einem besseren Konzentrationsvermögen, gedanklicher Klarheit und angeregter Kreativität. Glücksgefühle, Zufriedenheit und Gelassenheit steigen, während Ängste und depressive Stimmungen verringert werden.

In der Einfachheit liegt die Kraft

Mentale Techniken und Meditation zu erlernen, muss nicht schwierig sein. Es liegt am Praktizierenden, wie er sich dem Thema nähert. Dem einen reichen ein paar praktische Hinweise zum Einstieg, der andere möchte lieber wochenlang in einem indischen Aschram abtauchen, um es 'richtig' zu lernen.

Zwei zentrale Aspekte sind die Konzentration auf den eigenen Atem und die Beobachtung von Körperwahrnehmungen. Die große Lernaufgabe beim Meditieren ist, die aufkommenden Gedanken zwar zu bemerken, aber auch wieder ziehen zu lassen und in die Stille zurückzufinden. Selbst erfahrene Meditierende erleben Tage, an denen ihnen dies nicht immer gelingt. Der Weg ist das Ziel!


Flow: Mit Energie zur Höchstleistung

24.11.2015

Was ist Flow?

Ein Langstreckenläufer äussert sich folgendermassen zu diesem Thema: „Ich hatte alles im Griff, ich fühlte mich die ganze Zeit über grossartig und ich spürte die Schmerzen nicht, die man normalerweise bei solch einem Lauf spürt. Ich genoss das Erlebnis zu laufen. Ich hatte alles unter Kontrolle.“

„Du läufst mit rasantem Tempo, könntest aber noch leicht zulegen. Du tanzt auf deinen Zehenspitzen, deine Arme pumpen zusätzlich Kraft in deinen Körper; du fühlst dich, als würdest du schweben und so kraftvoll vorankommen wie eine Gazelle. Du läufst schnell und sehr kontrolliert – du fühlst dich unglaublich fit, und dieses Wohlgefühl verleiht dir zusätzliche Flügel.“

Man könnte die Sammlung um beliebig viele Aussagen aus Sport, Kultur, Beruf oder privaten Erlebnissen erweitern.

Flow ist demnach ein Motivationszustand mit der höchsten intrinsischen Motivation. Es ist ein harmonisches Erlebnis, bei dem Körper und Geist mühelos zusammenwirken, bis sich das Gefühl einstellt, dass etwas ganz besonderes mit einem geschieht.

Es geht also darum einen Prozess zu kultivieren, welcher den Gedankenfluss vom bewussten Denken, mittels Fokussieren auf die Gefühlsebene hin zum Spüren führt.

Der Prozess vom Denken zum Spüren ermöglicht demnach ein Handeln im Flow-Zustand.

Das Flow-Erleben – Im Tun aufgehen „Jenseits von Angst und Langeweile"

„Das Flow-Erleben ist nur möglich, wenn wir die Situationen so strukturieren, dass nur das momentane Tun wichtig ist.“

  • Verschmelzen von Handlung und Bewusstsein: Man fühlt sich eins mit der Handlung, die man ausführt. Das Feedback, das der Körper abgibt, wird spontan Teil eines nahtlosen Prozesses, wie es z.B. beim Atmen passiert. Der Mensch ist sich in dem Moment nur seiner Handlung bewusst, nicht mehr seiner selbst.
     
  • Konzentration auf die bevorstehende Aufgabe: Man benötigt alle Konzentration, die man aufbringen kann, um sich ganz dem zuzuwenden, was man gerade tut. Die Fähigkeit, unwichtige Gedanken aus dem Bewusstsein zu verbannen und sich ganz auf die gegenwärtige Aufgabe zu konzentrieren, kennzeichnet einen disziplinierten Geist, der für „Flow- Erlebnisse„ offen ist.
     
  • Kontrolle über Handlung und Umwelt: Nicht die tatsächliche Kontrolle über eine Situation selbst steht im Vordergrund. Vielmehr das Wissen darum, dass man sich Kontrolle verschaffen kann. Vertrauen auf die eigenen Fertigkeiten und der Glaube an die Lösbarkeit einer Aufgabe führen zu Selbstvertrauen und Sorglosigkeit, was dem Handelnden Kraft und Sicherheit gibt und somit zu einer Art automatischer Kontrolle führt. Der Gedanke nichts falsch machen zu können stellt sich ein.
     
  • Autotelisches Erlebnis: Ein autotelisches Erlebnis bezeichnet eine Sache, die wir um ihrer selbst willen tun, die in sich selbst befriedigend ist. (Die Motivation steckt in der Sache selbst.) Ziele und Motivationen, die ausserhalb des Erlebnisses selbst liegen, sind nicht notwendig.

Stolpersteine und Konsequenzen

  • Zu wenig klare Zielsetzungen SMARTSpezifisch, Messbar, Aktionsorientiert, Realistisch, Terminiert): Ziele bestimmen den Weg und die Richtung. Um den Zustand des Flow zu erreichen, sollte man sich klare Ziele setzen. Denn man sollte immer wissen, was man als Nächstes zu tun hat.
     
  • Selten angemessene Rückmeldung (Tätigkeit selbst, Trainer, Vorgesetzten, Kunden, Kollegen etc.): Ein Feedback sollte ständig vorhanden sein. Es kann vom Handelnden selber sein, wenn er auf seinen Instinkt vertraut, oder auch von Aussenstehenden.
     
  • Handlungsanforderungen, die nicht der Qualifikation entsprechen: Die Balance zwischen Herausforderung und Können: Entscheidend für das Erreichen von Flow ist, welche Fähigkeiten jemand besitzt und wie man sie in Relation zu den anstehenden Herausforderungen wahrnimmt oder beurteilt. Die subjektive Wahrnehmung der Situation, der gestellten Anforderungen und der eigenen Fähigkeiten ist entscheidend! Die Herausforderung darf hier das Können nicht übersteigen.
     
  • Zu wenig Steuerungs-, Gestaltungs-, Entfaltungsmöglichkeiten: Schaffen von psychische Bedingungen für optimale Erfahrungen. Alltag in Erlebnisse verwandeln, die dem Selbst helfen zu wachsen.
     
  • Rigides Zeitmanagement: Flow bietet im Gegensatz zum Alltag, wo wir fast ohne Ausnahme von der Uhr gehetzt werden, die Möglichkeit zu einer subjektiven Wahrnehmung der Zeit. „Zeitlos“ sein – man ist im Hier und Jetzt, bemerkt nicht wie die Zeit vergeht.

Umsetzung

  1. Flow als Ressource erkennen, im Sport und am Arbeitsplatz
  2. Rahmenbedingungen schaffen, damit Flow Erfahrung möglich wird
  3. Training der Flowkompetenz

Ob Flow-Erleben möglich wird, hängt von der inneren Einstellung ab. Mit der richtigen Einstellung ist Flow bei jeder Tätigkeit möglich!
Wenn wir die Alltags- und Routinehandlungen mit Sorgfalt und Bewusstheit erledigen, können wir Lust und Kreativität auch aus dem Geschirrspülen schöpfen.


ZENtat (4)

21.11.2015

Ein Musiker ging zu Buddha, um sich bei ihm in Meditation unterweisen zu lassen. Er fragte: „Wie soll ich meinen Geist halten, wenn ich übe? Soll ich versuchen, mich mit aller Macht zu konzentrieren und ihn streng unter Kontrolle zu halten, oder soll ich mich entspannen und ihn nach Belieben umherschweifen lassen?“

Buddha antwortete dem Musiker mit einer Gegenfrage. „Wenn du dein Instrument stimmst, spannst du dann die Saiten zu fest oder zu locker?“

Der Musiker antwortete. „ Weder noch, sondern genau richtig.“

Buddha sagte: „So wie du die Saiten deines Instruments stimmst, solltest du auch deinen Geist in der Meditation halten: Nicht zu fest und nicht zu Locker, sondern genau richtig.“

aus: Joseph Parent - Zen-Golf - Das mentale Spiel meistern


ZENtat (3)

12.03.2015

Vor vielen Jahren arbeitete ein Künstler in Japan an einem Tuschebild, das ein Kunde bei ihm bestellt hatte. Ein Zen-Meister, der als Experte auf diesem Gebiet galt, besuchte gerade die Gegend, und so lud ihn der Künstler begeistert ein, ihm bei der Arbeit zuzusehen.

Als er den Zen-Meister nach seiner Meinung über das Bild fragte, antwortete dieser: „Wenn ich aufrichtig sein soll, finde ich es ziemlich mittelmässig.“ Der Künstler nahm ein weiteres Blatt Papier zur Hand und führte den Pinsel noch sorgfältiger. „Was halten Sie von diesem hier?“, fragte er.  „Es tut mir leid, aber es ist nicht einmal so gut wie das erste.“ Wieder und wieder versuchte der Künstler, es besser zu machen, und verwandte immer grössere Sorgfalt auf die Pinselführung. Zu seiner Bestürzung wurden die Kommentare des Meisters immer entmutigender.

Schliesslich sagte der Meister: „Entschuldigen Sie mich, ich brauche ein wenig frische Luft, bevor wir weitermachen.“ Als er hinausgegangen war, war der Künstler froh, endlich ohne das Gefühl der Befangenheit malen zu können, das ihn überkommen hatte, als der Meister ihm über die Schulter blickte. Ohne zu überlegen, ging er sofort ans Werk, um das nächste Bild fertig zu haben, bevor der Meister wiederkam.

Als er den letzten Pinselstrich gemacht hatte, kam der Zen-Meister zur Tür herein und sagte: „Vollendet.“ 

aus: Joseph Parent - Zen-Golf - Das mentale Spiel meistern


BEMER Gefässtherapie

12.03.2015

BEMER verbessert die eingeschränkte Durchblutung der kleinsten Blutgefässe und unterstützt damit körpereigene Selbstheilungs- und Regenerationsprozesse. Die Durchblutung ist das Versorgungssystem im menschlichen Körper. 75% davon befinden sich im Gebiet der kleinsten Blutgefässe (Mikrozirkulation). In dem Gebiet also, wo die Blutzellen Gewebe und Organe mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen und auf dem Rückweg die Abfallprodukte zum Entsorgen mitnehmen. Nur mit Hilfe dieser Ver- und Entsorgungsprozesse können die Körperzellen ihren vielfältigen lebenserhaltenden Aufgaben nachkommen und dem Körper Energie zur Verfügung stellen.

Erfahren sie mehr unter “Gesundheit – BEMER Gefässtherapie”.


Vertrauen (Nichtdenken) ist gut, Kontrolle (Denken) ist besser?

12.03.2015

Unser Geist besteht aus einem unbewussten (Intuition) und einem bewussten Teil (Verstand). Der Hauptunterschied ist, dass „Aktives Denken“ bewusst geschieht, während automatische Gedanken unbewusst ihren Lauf nehmen.

Bewusstes Üben und Denken ist Bestandteil des Lernprozesses im Training und in der Bewertung und Interpretation eines Handlungsergebnisses. Mit dem Verstand machen wir uns bewusst, aus welchen Elementen unsere Handlung besteht oder wie wir vorgehen möchten. Er setzt Anweisungen um (Wie?), plant, steuert, kontrolliert. Wenn der Verstand weiss, was seine Stärken sind und er ein präzises Bild davon hat, was sein Körper vollbringen soll, dann gilt es im Training die Handlung durch wiederholte Ausführung zu verinnerlichen und im Unterbewusstsein abzuspeichern.

Im Wettkampf/Spiel geht es in vielen Sportarten um Sekundenbruchteile, da bleibt keine Zeit, um lange nachzudenken. Entscheidet der Sportler nicht sofort, das heisst intuitiv, ist der richtige Zeitpunkt für ein Abspiel, einen Angriff etc. längst vorbei.
Wir neigen jedoch dazu keine Fehler machen zu wollen und identifizieren uns mit unserem Verstand. Dies behindert den Bewegungsfluss ernsthaft und macht ihn langsam. Geben sie im Wettkampf die Kontrolle durch den Verstand ab und vertrauen sie auf die unbewusst, intuitive Kraft des Unterbewusstseins. Es kommt darauf an, im entscheidenden Augenblick intuitiv auf die Eingebung des Augenblicks zu vertrauen, anstatt nur auf den rationalen Diskurs und die Kalkulation zu setzen.
Dieser Vorgang wird auch „Flow“ genannt. Die Tätigkeit – der Fliesszustand – geschieht von alleine, ohne Anstrengung, ohne Denken. Ja, sie haben richtig gelesen, ohne Denken. Im Flow-Zustand findet kein Denkprozess statt.
Die Zen-Meister sagen: „Denken heisst nicht Wissen.“ Ein Lobgesang auf die Intuition. Die vollendete Form des Tuns ist das unmittelbare Tun – kein Gedanke mehr, kein Zögern – Tun in vollendeter absichtsloser Harmonie. Der Geist ist dabei frei von Gedanken über Sieg oder Niederlage, Erfolg oder Misserfolg, einfach oder schwierig. Es gibt nur diesen Schritt, diese Aktion zu tun  - sonst nichts.


„Denke positiv.“ - „Ja ich weiss, das hat mir schon mein Trainer gesagt.“

30.12.2014

Genauso wie die technischen Bewegungsabläufe, müssen auch die mentalen Fertigkeiten gelernt, geübt und „eingeschliffen“ werden, damit sie ihre Bestleistung erreichen können.

Lenke deine Aufmerksamkeit auf das Positive

Wir haben oft die Tendenz uns auf das Negative zu konzentrieren. Diese Angewohnheit muss durch das Betonen des Positiven ersetzt und tief verinnerlicht werden. Wie ist es gelaufen? „Ganz ordentlich, aber dies und jenes hätte ich noch besser machen können.“ Trotz positiven Aktionen unterschlagen wir das Positive und betonen das Negative. Häufig sind wir unsere schlimmsten Kritiker und haben selbst an guten Aktionen etwas auszusetzen. Wir stellen unsere Fehler gross heraus und sind der Überzeugung nur so aus diesen zu lernen. So machen wir uns das Leben selber schwer.

Doch wie kann ich dieses Denkmuster des Jammerns und Kritisierens ersetzen?

  • Üben sie sich in Bewusstheit: Achten sie auf ihre Selbstgespräche vor, während und nach der Aktion. Sie werden erstaunt sein, wie oft sie einen unheilsamen Kommentar äussern. Achten sie stattdessen auf positive Punkte in ihren Aktionen.
  • Bei guten Aktionen verweilen: Nehmen sie sich Zeit und prägen sie sich bei guten Aktionen das positive Bild in ihren Geist ein. Verweilen sie emotional bei ihren Erfolgen, das stärkt ihr Selbstvertrauen.
  • Fehler akzeptieren und loslassen: Wenn sie mit dem Ergebnis einer Aktion unzufrieden sind, ergeht eine Negativbotschaft an den Körper. Aufgrund dieser Information werden wir uns bemühen, künftig das Risiko eines Fehles zu minimieren. Diese negative Einstellung untergräbt die Fähigkeit den nächsten Versuch gelassen auszuführen.
  • Achten sie nicht auf das Ergebnis: Sind sie auf das Ergebnis fixiert, berauben sie sich der Erfahrung, die Handlung frei und entschlossen auszuführen.

ZENtat (2)

30.12.2014

Ein junger Mann hatte alle Bücher über Zen gelesen, die er finden konnte. Er hörte von einem grossen Zen-Meister und bat ihn um ein Gespräch, um sich von ihm unterweisen zu lassen. Nachdem sie sich gesetzt hatten, begann der junge Mann, dem Meister all das vorzutragen, was er aufgrund seiner Lektüre verstanden hatte, und sagte, beim Zen gehe es um dies und jenes, und so redete er immer weiter.

Nach geraumer Zeit schlug ihm der Meister vor, Tee zu trinken. Er führte die traditionelle Teezeremonie durch, während der Schüler sie aufmerksam verfolgte und sich stumm verneigte, als er bedient wurde. Der Meister begann, Tee in den Becher seines Schülers zu giessen. Er goss Tee hinein, bis der Becher voll war, und goss immer weiter. Der Tee floss über den Rand des Bechers auf den Tisch. Der Meister goss weiter, während der Tee vom Tisch hinunter auf den Fussboden lief. Schliesslich konnte der Schüler nicht länger an sich halten. Er rief: „Stopp! Hören sie auf zu giessen! Der Becher ist voll – es passt nichts mehr hinein.“

Da hielt der Meister inne und erwiderte: „Genau wie dieser Becher ist ihr Geist angefüllt von ihren eigenen Ansichten und Vorurteilen. Wie können sie etwas lernen, solange sie ihren Becher nicht leer machen?“

aus: Joseph Parent - Zen-Golf - Das mentale Spiel meistern


ZENtat (1)

22.10.2014

Ein junger Mann besass eine Figur aus Ton, die er von seiner Familie geerbt hatte. Er hatte sich immer gewünscht, dass sie aus hellem, leuchtendem Gold statt aus einfachem, braunem Ton sein sollte. Als er begann, Geld zu verdienen, fing er an, ab und zu etwas beiseite zu legen, bis er genug für sein besonderes Vorhaben zusammengespart hatte und die Figur vergolden lassen konnte.

Jetzt sah sie genauso aus, wie er es sich immer gewünscht hatte, und die Leute bewunderten sie. Er war sehr stolz darauf, eine goldene Figur zu besitzen. Doch die Vergoldung haftete nicht sonderlich gut am Ton, und es dauerte nicht lange, da blätterte das Gold an einigen Stellen ab. Also liess er sie noch einmal vergolden. Bald stellte er fest, dass er all seine Zeit und Mittel darauf verwendete, die goldene Fassade der Figur zu erhalten.

Eines Tages kehrte sein Grossvater von einer mehrjährigen Reise zurück. Der junge Mann wollte ihm die Tonfigur zeigen, die er in eine goldene verwandelt hatte. Doch es war ihm ein wenig peinlich, dass der Ton an vielen Stellen hervorkam.

Der alte Mann lächelte und hielt die Figur liebevoll in seinen Händen. Mit einem feuchten Tuch rieb er sie vorsichtig ab, bis sich an einigen Stellen der Ton allmählich etwas löste. „Vor vielen Jahren ist die Figur in den Schlamm gefallen. Sie war ganz von Schlamm bedeckt. Als kleines Kind hast du den Unterschied nicht verstanden. Du hast den Vorfall vergessen und dachtest, es handele sich nur um eine Tonfigur. Doch schau her.“

Er zeigte seinem Enkel die Stelle, an der er den Ton abgerieben hatte. Ein goldener Fleck leuchtete hervor. „Unter der Schlammschicht war deine Figur von jeher aus reinem Gold. Du hättest sie nicht vergolden und die Schlammschicht zudecken lassen müssen. Jetzt, wo du weisst, woraus sie in Wirklichkeit besteht, musst du nichts weiter tun, als den Schlamm zu entfernen, und die goldene Figur, die du die ganze Zeit besessen hast, wird sich dir enthüllen.“

aus: Joseph Parent - Zen-Golf - Das mentale Spiel meistern


“Eine gute Handlung muss am Anfang, in der Mitte und am Schluss gut sein.”

20.10.2014

Eine (sportliche) Handlung wird nur dann erfolgreich sein, wenn sie in allen Handlungsphasen excellent ist.

Die Vorbereitung

Nach Abschluss der Vorbereitung ist mein Geist im idealen/optimalen Leistungszustand. Der Geist ist zuversichtlich, konzentriert und im Fluss.

Drei Faktoren einer guten Vorbereitung:

Klarheit: genaue Vorstellung über Ziel und Weg

  • Visualisieren
  • Zielsetzung

Unsere Körpersteuerung erfolgt mit Hilfe von Bildern. Je bewusster und klarer, desto wirksamer, dies führt zu besseren Entscheidungen.
Unsere Zielsetzungen gestalten unsere Handlungen.

Entschlossenheit: Entscheidungsfreudigkeit, frei von Wankelmut, Zweifel, Zögern

  • Blockaden / Angst beseitigen

Entschlossenheit bedingt das Gefühl, mit jedem Ergebnis leben zu können, egal wie es ausgehen wird.
Nicht hadern mit dem Ergebnis.
Patzer/Fehler werden nicht sehr gut sein, wenn sie nicht entschlossen ausgeführt wurden.

Gelassenheit:  Ruhe, Entspanntheit, Konzentration, Selbstsicherheit

  • Konzentration auf Sinneswahrnehmungen nutzen

Sinneswahrnehmungen sind nur in der Gegenwart im HIER und JETZT.
Präsenz verhindert das Aufkommen von ablenkenden Gedanken.

Die Ausführung

Erinnern sie sich, wann haben sie ihre beste Leistung gebracht? „Als Körper und Geist im Einklang waren.“
Mit dem Körper befinden wir uns immer im HIER und JETZT. Unser Geist beschäftigt sich jedoch hauptsächlich mit Vergangenheit (….) und Zukunft (…..). Wenn Geist und Körper zwei verschiedene Dinge tun, können sie nicht synchron sein. Nur, wenn wir auch mit unserem Geist im HIER und JETZT sind, entsteht eine gemeinsame Präsenz und Ausrichtung.
Was denken sie, welcher Teil ihres Geistes ist für die Feinabstimmung der Körperbewegung im Wettkampf zuständig, der unbewusste Teil (Intuition) oder der bewusste Teil (Verstand)?
Bei/Während der Bewegung zu denken ist keine gute Idee. Wenn wir versuchen unsere Muskulatur bewusst zu kontrollieren, ist der Bewegungsfluss ernstlich behindert. Im Flow-Zustand findet kein Denkprozess statt. „Denken heisst nicht Wissen.“ – also ein Lobgesang auf die Intuition. Es gibt nur diesen Schritt, diese Aktion zu tun – sonst nichts. Kein Gedanke mehr, kein Zögern.
Der Flow-Zustand ist von folgenden Merkmalen geprägt:

  • Zuversichtlich, konzentriert, im Fluss
  • Körper und Geist harmonieren in der Gegenwart, im HIER und JETZT
  • Loslassen vom Verstand
  • Ohne mentales Geplapper
  • Ohne Lähmung durch Selbstkritik und Analyse

„Sorge für den Prozess und die Resultate werden für sich selber sorgen.“
„Verändere nicht die Technik, verändere dein Denken.“

Die Reflektion

Mit einer Verhaltensänderung oder durch eine andere Sichtweise soll eine zukünftige Leistungssteigerung erreicht werden.
Wie gehen sie mit den erzielten Ergebnissen um?
Bei Erfolgen verweilen sie bei ihren positiven Erfahrungen und gönnen sie sich die positiven Emotionen. Prägen sie sich das Bild ein und legen es dann ab in die Videothek ihrer besten „Aktionen.“ Verstärken sie ihren Erfolg durch Selbstermutigung „JA“.
Bei negativen Erfahrungen wie Ärger, Frustration gilt es die emotionalen Reaktionen so schnell wie möglich aufzulösen, weil Emotionen die Bewusstheit trüben. Bleiben sie kühl, entwickeln sie Distanz und wechseln sie auf die Verstandesebene.

  • Erkennen: Reflektieren, was sie gerade erlebt haben
  • Aufgeben, auflösen: Emotionale Reaktionen so schnell wie möglich auflösen
  • Gewohnheiten ändern

„Auf Erfolg bauen, ohne Negativität aus Fehlern lernen, das Selbstvertrauen stärken und daraus eine neue Routine entwickeln.“


Willkommen auf unserer neuen Homepage

27.05.2014

Wir freuen uns, unsere neue Website ist online. Sie wurde in den letzten Wochen technisch, optisch und inhaltlich grundlegend überarbeitet. Technisch haben wir die Website für die Nutzung mit Smartphone und Tablet optimiert. Neben einem modernen Design stand vor allem die Anpassung der Inhalte an die Bedürfnisse unserer Zielgruppen im Fokus. Informationen zum erweiterten Beratungsangebot sollen zum Verweilen einladen.

Zudem möchten wir unsere Besucher gerne über die Neuigkeiten von „fäderliecht“ auf dem Laufenden halten. Daher laden wir sie ein, sich für unseren Newsletter einzutragen.

Wir hoffen, dass die neue Website gefällt und wünschen viel Spass beim Erforschen unseres neuen Webauftritts. Wir freuen uns über Anregungen, Wünsche oder Kritik – schreiben Sie uns gerne eine E-Mail oder nehmen Sie mit uns für ein persönliches Gespräch Kontakt auf. Wir freuen uns auf Sie!


Ankündigungen, Gedanken und Texte

25.04.2014

In diesem Blog werde ich gelegentlich etwas über verschiedene Themen innerhalb und ausserhalb vom psychologischen und mentalen Training schreiben. Ebenso werde ich Mitteilungen und Hinweise in eigener Sache kommunizieren.

Wer sich durch einen Text angesprochen fühlt (in negativer oder positiver Art und Weise) der kann sich per Mail oder in einem Kommentar bei mir melden.