Blog : (Sport)Psychologie

Meditation im Sport, bei Lernenden, im Privatbereich und bei Berufstätigen.

06.03.2024

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Mit Meditation zum krisensicheren Wettkampf-Ich

«Präsent im Moment – SportlerInnen nachhaltig fördern.»

Hinweis: Als Einführung ist es hilfreich, wenn du zuerst meinen Blog «Unterschied zwischen Meditation und Hypnose» vom 24.10.2020 liesst.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um dich mit der Meditation zu beschäftigen. Immer mehr bekannte Sportler nutzen Meditationstechniken zur Leistungssteigerung und zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Mit «Nichts tun» die eigene Leistungsfähigkeit steigern, wie soll das gehen? Versuchen wir diesen Widerspruch aufzulösen.

Im Leistungssport geht es darum sich nach aussen zu präsentieren. Zu diesem Zweck trainiert der Sportler seine konditionelle und technische Kompetenz mit einem genau definierten Ziel vor Augen.

Bei der Meditation dagegen, übt der Sportler seine Wahrnehmung nach innen zu richten. Es geht darum zu entdecken, was sich dabei tut. Man nimmt wahr, schaut hin, spürt hin, horcht hin. Das Wahrgenommene lässt man gelten. Dem was beim Üben entsteht ist nichts hinzuzufügen und nichts ist wegzulassen. Üben heisst nicht etwas nachlaufen, sondern zulassen und wertschätzen, was da ist. Üben heisst da sein, präsent sein, im Hier und Jetzt ankommen, sehend werden, Perspektivenwechsel machen. Annehmen, was da ist und daran weiterbauen. Die wichtigsten Werkzeuge für die genauere Wahrnehmung sind das Differenzieren und das Akzeptieren.

So wird es möglich, Neues zu entdecken. Wer übt, ist ein Meister, wer Meister ist, übt.

Beiden Tätigkeiten gemeinsam sind Eigenschaften wie Disziplin, Geduld, Ausdauer, Selbstüberwindung, Verinnerlichung bestimmter Übungsfolgen, z.B. Körperübungen, Atmung etc., die sich gegenseitig ergänzen und optimal fördern. Die grosse Gemeinsamkeit von Sport und Meditation ist also das charakterbildende Element.

In Zukunft werden Meditationstechniken eine bedeutende Rolle spielen, da sie zu einer optimalen Koordination von Psyche und Körper führen. Das Üben von Meditation ist die Grundlage und das Fundament für dein krisensicheres Wettkampf-Ich, frei von künftigen oder vergangenen Konsequenzen.

Nutzen von Meditation am Morgen vor dem Sport

Oft ist die beste Zeit morgens, unmittelbar nach dem Aufstehen. Es sind keine Störungen zu erwarten und die Herausforderungen des Tages haben noch nicht begonnen. Positive Auswirkungen auf dein Training sind:

  • Auf der körperlichen Ebene wird der Körper aktiviert, die Atmung verbessert, die Durchblutung angeregt und das Immunsystem gestärkt.
  • Auf der mentalen Ebene kannst du dich fokussiert und mit gereinigtem Geist auf dein Training konzentrieren.
  • Auf der emotionalen Ebene wirkt die Meditation durch Reduktion von Stress, Verringerung von Ängsten und verbessert Empathie und Mitgefühl.
  • und vieles mehr.

Nutzen von Meditation am Abend nach dem Sport

  • Meditation am Abend oder nach dem Sport dient auf der körperlichen Ebene vor allem der Regeneration.
  • Auf der mentalen Ebene wirken die tiefe innere Ruhe und Entspannung beruhigend auf deinen Geist. Dies hilft beim Ordnen deiner Gedanken und Reflektieren des Tages.
  • Emotional werden die Stresssymptome reduziert, was sich positiv auf deine Erholung und deinen Schlaf auswirkt.

Meditation für Lernende, Jugendliche, Schüler

«Es gibt nicht zu lernen, nur zu erkennen.»

Es ist hinlänglich bekannt und durch Studien belegt, dass Meditation bei Erwachsenen für mehr Gelassenheit und Ruhe sorgt. Auch bei Jugendlichen, insbesondere bei Lernenden hat das Prinzip der Achtsamkeit und die Ausrichtung nach innen, positive Effekte auf die schulische Leistung und das soziale Verhalten gezeigt. So hilft die Meditation, die Konzentration zu steuern, geduldiger im Umgang mit sich selber und verständnisvoller mit anderen zu werden. Dem Umgang mit Stress, Angst vor Prüfungen und Schwierigkeiten in sozialen Kontakten kann so wirkungsvoll begegnet werden.

Meditation im Alltag, im Privatbereich und für Berufstätige

«Leichtigkeit des Seins - Die Stille stellt keine Fragen, aber sie kann uns auf alles eine Antwort geben.» (Ernst Ferstel)

Was ist Meditation? Meditieren ist also vor allem nichts zu tun. Doch genau das, fällt am Anfang unglaublich schwer. Die Gedanken kommen, viele Körperempfindungen, Gefühle, Anspannungen. All das kannst du einfach beobachten. Dieses Beobachten wird zu reinem Gewahrsein zunehmend, ohne sich einzumischen. Nichts tun, eben. Nicht handeln, nicht versuchen die Gedanken zu verändern, sie einfach Dasein lassen. Nicht urteilen, nicht bewerten. Diese Fähigkeit, die inneren Gedanken zu betrachten ist ein Prozess. Doch mit der Zeit werden durch das reine Betrachten die Gedanken weniger und Lücken zwischen den Gedanken entstehen.

Meditation

  • Reduziert Stress
  • Verbessert Empathie und Mitgefühl
  • Verbessert die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit
  • Stärkt das Immunsystem
  • Verringert Ängste
  • Bewirkt allgemein eine neuroplastische Veränderung der Gehirnstruktur
  • Und vieles mehr …

Das bedeutet also, ich kann beeinflussen was ich denke. Meine Denkmuster langfristig umstellen. Das hört sich doch hervorragend an, oder?

Und los geht’s.

Mache Meditation zur täglichen Routine und beginne mit 10 bis 15 Minuten. Zum Meditieren benötigst du weder irgendwelche Apps, noch sonstige Hilfsmittel.    

Hast du selber Lust zum Meditieren, weisst aber nicht wie? Ich unterstütze dich gerne bei deinen ersten Schritten.

Kontaktiere mich gerne, wenn du mehr wissen möchtest. Du kannst mir ein Mail schicken oder mich einfach anrufen: +41 79 279 06 31

 


Mentale Wettkampfvorbereitung

13.01.2024

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Handlungsphasen der Mentalen Wettkampfvorbereitung

Eine exzellente Handlung muss in der Vorbereitung, im Ablauf und in der Nachbearbeitung perfekt sein. Dabei ist es wichtig, zwischen Training (verinnerlichte Handlung) und Wettkampf (beseelte Handlung) zu unterscheiden.

Vorbereitung:

«Eine gute Vorbereitung auf den Wettkampf oder die Prüfung besteht aus den Faktoren Klarheit, Entschlossenheit und Gelassenheit.»

Verinnerlichte Handlung: Plane mit dem Kopf, Lernprozess durch bewusstes üben, denken und wiederholen. Operiert mit Konzepten und Worten, analysiert und berechnet. Vergleicht gespeicherte Informationen vergangener Erfahrungen und stellt daraus einen Aktionsplan zusammen.

Aktion / Wettkampfverhalten:

«Sorge für den Prozess und die Resultate werden für sich selber sorgen.»

Beseelte Handlung: Handle mit dem Herzen, vertraue auf deine Intuition. Die Intuition ist eine Art von Wissen das nicht auf denken oder analysieren beruht. Der intuitive Teil des Geistes steuert den Körper ohne mentale Konzepte.

  • Nicht Vergangenheit (wiedergekaut)
  • Nicht Zukunft (antizipiert)

Reflektion / Bewertung:

«Ohne Negativität aus Fehlern lernen, auf Erfolg bauen.»

Verhaltensänderung: Soll zukünftige Leistung verbessern, neue Routine, das Selbstvertrauen steigern.


Persönliche Lebensentwicklung / ZEN - Leichtigkeit des Seins

17.11.2023

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Entwicklung ist Erweiterung. Durch andere Sichtweisen einen Beitrag leisten zu mehr Gelassenheit. Wer von seinem Selbst lassen kann, entwickelt ein gelassenes Selbst.

Diese unsere Zeit ist für viele von uns eine Zeit grosser Entfremdung von dieser Welt und ihrem Geschehen und zugleich eine Zeit zunehmender emotionaler Einsamkeit.

Viele Menschen befinden sich deshalb in einer tiefen Sinnkrise. All ihre Hilfsmittel funktionieren plötzlich nicht mehr. Das, was gestern noch Sinn machte und erfolgreich gewirkt hat, verliert plötzlich seinen Sinn. Das verursacht allzuoft regelrechte Angst-Zustände und Panik-Gefühle.

Das Gefühl, am Wesentlichen vorbei gelebt zu haben, verursacht zuweilen ein Gefühl tiefer Bedeutungslosigkeit, woraus mangelndes Selbst-Bewusstsein entsteht. Oft wird es beschrieben, als ob sich derjenige wie von seiner inneren Quelle abgetrennt erlebt.

Oft genug haben wir uns Zielen verschrieben, die uns Anerkennung, materiellen Wohlstand und damit eine gewisse Unabhängigkeit versprechen. Oft genug aber stellt sich später heraus, dass sie uns nicht die Befriedung brachten, die wir uns erhofft hatten.

Auch in unseren Beziehungen spiegelt sich die Sinnkrise. Viele Menschen haben zwar eine Art des Umgangs miteinander erreicht, in der es sich angenehm und weitestgehend störungsfrei zusammenleben lässt, aber es fehlt die Tiefe, die Lebendigkeit.

Allzuoft haben wir unsere Aufmerksamkeit nur auf die Form gerichtet und nur wenig Beachtung dem Inhalt, dem eigentlich Wesentlichen geschenkt.

Es ist, als ob wir uns ein Haus bauen, Pläne schmieden, einen Platz dafür suchen, es in Auftrag geben und dann endlich – ist es fertig. Wir sitzen in unserem Haus, schauen uns um und entdecken von neuem mit grossem Entsetzen die innere Leere.

….

ZEN-Meditation

Meditation ist die Antwort auf die Hetze unserer Zeit. Sie entsteht dort, wo wir bewusst eine Lücke auftun zwischen zwei Aktivitäten, zwei Sätzen, zwei Gedanken. Eine solche Lücke kann zunächst Angst machen, bis wir nach etwas üben erleben, dass genau dort unsere ganze Gegenwart und unsere ganze Lebendigkeit liegen.

ZEN Heute

Heute entdecken wir, wie wir mit Hilfe der ZEN-Übung elementare Dinge wie Gelassenheit, das Loslassen oder die Konzentration auf das Wesentliche trainieren können. Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. In östlichen Kulturen gilt sie als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung. Die angestrebten Bewusstseinszustände werden, je nach Tradition, unterschiedlich und oft mit Begriffen wie Stille, Leere, Panorama-Bewusstheit, Einssein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben.


«Denkfallen» - Die fatale Bindung unseres Geistes an das SELBT, an Zukunft und Vergangenheit, an zerstörerische inhaltliche Bilder.

08.11.2023

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Mögliche Denkfallen: Selbstabwertung – mangelndes Selbstwertgefühl, Katastrophendenken, übertriebenes Verantwortungsdenken, absolute Forderungen und Muss-Denken, Perfektionismus, „Gedankenlesen“, Opferhaltung, Schöndenken und Streben, von allen gemocht zu werden.

Ein gut trainierter Geist funktioniert wie ein Spiegel. Er bildet jeden einzelnen Moment genau ab. Aber er konserviert die Bilder nicht zwanghaft. Er ist immer wieder leer und nimmt den nächsten Moment zur Kenntnis. Die offene Präsenz registriert die Störungen, lässt sich aber nicht von ihnen versklaven. Unser Geist ist wieder frei.


Hochsensibilität, Hochsensitivität oder erhöhte Neurosensitivität – drei Bezeichnungen, die das Gleiche meinen.

03.11.2022

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Einfach ausgedrückt; „Menschen verfügen über erhöhte oder eben verringerte (unterschiedliche) Energielevels. Basierend auf dem aktuellen, psychologischen Forschungsstand ist es unvernünftig und irrational, wenn man glaubt, dass nur das existiert, was man selbst wahrnimmt. Daher ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Umgebungsreize existieren, welche heutzutage nicht allgemein anerkannt sind. Definiert wird Neurosensitivität als eine Art erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit; nämlich als die Fähigkeit, Umgebungsreize (externe und interne) zu registrieren und zu verarbeiten. Neurosensitivität ist ein fundamentales Persönlichkeitsmerkmal, welches auf einer unterschiedlichen Sensitivität des zentralen Nervensystems basiert. Bei Menschen mit erhöhter Neurosensitivität findet, im Gegensatz zu gering Neurosensitiven Menschen, eine erhöhte Aktivität in Bereichen des Gehirns statt. 

Merkmale einer erhöhten Neurosensitivität:

  • Vertiefte, sehr gründliche Informationsverarbeitung
  • Erhöhte emotionale Intensität; Empathie
  • Erhöhtes Bewusstsein; sensorische Empfindlichkeit; Sensibilität für Feinheiten
  • Erhöhte Anfälligkeit für Überstimulation; Übererregbarkeit

Dieser Blog soll zu einem besseren Verständnis für Menschen mit einer erhöhten Wahrnehmungsfähigkeit beitragen.

Durch das zunehmende Verständnis von erhöhter Neuro-Sensitivität 

  • werden neuro-sensitive Kinder mehr und mehr in ihrer besonderen Veranlagung bestärkt.
  • stehen hochsensitive Menschen vermehrt zu ihren neurosensitiven Gaben.
  • fördert den Bewusstseinswandel vom rein Physisch-Materiellen hin auch zum Metaphysisch-Immateriellen.
  • werden die neuen Herausforderungen am Arbeitsmarkt berücksichtigt.

Bin ich richtig?

Nutzen Sie die Gaben und das Potential von erhöhter Wahrnehmungsfähigkeit. Achtsamkeitsfördernde Techniken und förderliche psychologische Interventionen beeinflussen ihre geistigen Ressourcen zu ihrem Wohle.

Achtsamkeitsfördernde Techniken:

  • Meditation
  • Yoga
  • Stressbewältigung durch Achtsamkeit
  • Etc.

Förderliche psychologische Interventionen:

  • Hypnosetherapie
  • Gesprächstherapie
  • Mentaltraining
  • Etc.

Ich unterstütze Sie dabei. Solange dies funktioniert, ist es wahr genug. (Zitat: Dr. Patrice Wyrsch, Buch Neurosensitivität)


Talentdiagnostik und Talentselektion

04.09.2017

Ausgangslage

Wir stellen heute im Selektionsprozess in die Kader fest, dass…

  • oft zu wenig Transparenz vorhanden ist.
  • die Selektionen vielfach nicht „standardisiert“ stattfinden.
  • in vielen Fällen die Selektionen nur auf einem Wettkampfresultat basieren.
  • bei den Selektionen der Geburtsmonat eines Talents eine grosse Rolle spielt und in vielen Fällen die Akzelerierten gegenüber den Retardierten im Vorteil sind.
  • der Entwicklungsverlauf eines Athleten nicht oder nur sehr selten bei den Selektionen berücksichtigt wird.
  • vielfach der aktuelle Leistungszustand und selten das Potenzial für eine langfristig erfolgreiche Karriere eines Athleten bei den Selektionen bewertet wird.
  • das soziale Umfeld und motivationale Aspekte kaum berücksichtigt werden.

Fragestellung

Welches sind die Beurteilungskriterien und die dazu gehörenden Bausteine für meine Talentauswahl?
Wie gebe ich meinen Partnern im Nachwuchsleistungssportsystem (Kantone, Gemeinden, Schulen, Sponsoren, Stiftungen etc.) die Gewissheit, dass ihre Fördergelder möglichst nachhaltig eingesetzt werden und die Qualität der Kaderselektion sichergestellt ist?

Handlungspotential

Wir erarbeiten mit Ihnen ein Konzept mit modular aufgebauten Beurteilungskriterien. Eine ganzheitliche Selektion soll neben sportartspezifischen (technische / konditionelle) Fähigkeiten auch persönliche (mentale) und eventuell auch medizinische Aspekte enthalten.

Nicht die «Besten», sondern die «Geeignetsten» gilt es zu finden.

Einen Überblick über die Beurteilungskriterien finden Sie im Facebook auf meiner Seite Fäderliecht.


Vereinscoaching

04.09.2017

Ausgangslage

Immer mehr Vereinsleitungen und –verantwortliche sehen sich mit der Tatsache
konfrontiert, dass nur verhältnismässig wenige der Jugendlichen den Anschluss oder
den Übergang in den Erwachsenenbereich vollziehen.

Als Hauptursache für vorzeitiges Beenden der sportlichen Laufbahn im Jugendalter können folgende Faktoren festgestellt werden:

  • Verletzungen
  • Misserfolge
  • ein zu hoher Aufwand an Zeit, Kraft und Geld
  • emotional negative Gefühlszustände (Sättigung, Lustlosigkeit)
  • fehlende Freizeit
  • zusätzliche hohe Belastung durch die Schule und Berufsausbildung
  • zunehmend andere Interessenlagen und Bedürfnisse

Meistens führt eine Kombination dieser Faktoren zum vorzeitigen Abbruch der
sportlichen Laufbahn. Dadurch werden die grossen Bemühungen der Vereine,
frühzeitig durch attraktive Grundangebote im Kinder- und Schülerbereich,
Jugendliche für ihre Sportart zu gewinnen, schlecht belohnt. Den Vereinen fehlen
später die Trainer oder Vereinsfunktionäre, welche die Kontinuität langfristig und
nachhaltig sichern sollen.

Fragestellung

Wie kann der Athlet sich selber und wie können die Trainer einen Sportler im Prozess der Anforderungsbewältigung motivieren?
Wie sind die sportlichen Anforderungen zu gestalten, damit von ihnen eine motivierende Wirkung ausgeht?
Welche Methoden stehen zur Verfügung?
Wo ist Verbesserungspotential im Verein vorhanden?  

Handlungspotential

Wir bieten Ihnen, in enger Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen (Athlet, Trainer, Eltern und Vereinsumfeld), ein Werkzeug/Tool für ein Vereinscoaching zum Thema Motivation an. Es bietet Interventionsmöglichkeiten für den einzelnen Athleten, für die Trainer und bei einem weiteren Ausbau auch für das Vereinsumfeld und die Eltern an und zeigt Verbesserungspotenzial auf um die Motivation im Verein zu verbessern. Der Nutzen liegt in der langfristigen Betrachtungsweise. Durch Betreuung (Coaching) sollen die Entwicklungsbedingungen anhand dieses Modells schrittweise optimiert und so die Chancen für ein dauerhaftes Sporttreiben im Verein verbessert werden.

Einen Überblick über die motivationsfordernden Entwicklungsbedingungen finden Sie im Facebook auf meiner Seite Fäderliecht.


Zwischen Leistung und Schonung

26.09.2016

Der Wert der Erholung

Du bist Leistungsexperte im Beruf, im Sport und in der Schule. Begriffe wie "Effizienz", "Leistungswille" und "Rationalität" haben eine herausragende Bedeutung bei der heutigen Erfolgsdefinition. Dies führt oft zu einem Anforderungsdilemma zwischen Fremd- und Selbstbestimmung. Daueraktivierung, Termin- und Leistungsdruck stehen oft im Widerspruch zu den eigenen Bedürfnissen nach frei verfügbarer "Freizeit". Daraus resultiert vielfach ein allgemeines Unbehagen, ein Gefühl, von Ereignissen oder Prozessen bestimmt zu werden, statt diese selbst zu bestimmen. Das übergehen und missachten der eigenen Bedürfnisse wird oft genug für unabänderlich oder als vorübergehende Begleiterscheinung von beruflichem bzw. sportlichem Erfolg in Kauf genommen.

Sie können die Fakten der stetig steigenden Anforderungen, der ständigen Hetze und der Fremdbestimmtheit beklagen. Sie können diesem Druck auf zwei Arten begegnen. Das eine, indem sie sich noch mehr anstrengen, was zu einem Übertraining oder Burnout führen wird, mit gravierenden Folgen für die körperliche, aber auch emotionale und intellektuelle Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Das zweite, indem sie Wege suchen mit diesen Belastungen umzugehen um mit dieser Herausforderung zurechtzukommen.

Im Zwischenraum von Leistung und Schonung

Leistung und Entspannung stehen sich gegenüber, und gleichzeitig ist jedes auch ein Aspekt des anderen. Wirkliche Entspannung ist nur nach einer wirklichen Anstrengung spürbar, wirkliche Leistung nur möglich nach einem wirklich entspannten Zustand. Leistung und Entspannung sind aufeinander angewiesen, ermöglichen sich gegenseitig. Zwischen Leistung und Entspannung eröffnet sich das Feld, der Raum, der Zwischenraum, der Spielraum, in dem es läuft. Der Raum der Freiheit, der Begegnung, der Lebendigkeit. Zusammenspiel. Zwischenspiel. Sich gekonnt zwischen den beiden Polen von Leistung und Entspannung bewegen. Leistung und Ruhe sind kein Widerspruch.

Ruhe im Kopf: Das Kopfkino ausschalten

Leistungsdruck und Stress sind Zeichen unserer Zeit. Eines der Ziele ist es, das Gedankenkarussell zur Ruhe zu bringen, das vom Stress angetrieben wird und ihn umgekehrt auch noch verstärkt. Doch je angestrengter man sich das Denken verbietet, desto munterer springt der Affengeist, wie ihn die Buddhisten nennen, in der Gegend umher, und fordert unsere Aufmerksamkeit. Stille befreit uns von Stress und Anspannung. Wie wichtig und wie wirksam bereits ein paar Minuten Stille für uns sind, das bestätigt auch die Hirnforschung. Stille füllt unsere mentalen Ressourcen wieder auf. Psychisch verhilft Meditation zu einem besseren Konzentrationsvermögen, gedanklicher Klarheit und angeregter Kreativität. Glücksgefühle, Zufriedenheit und Gelassenheit steigen, während Ängste und depressive Stimmungen verringert werden.

In der Einfachheit liegt die Kraft

Mentale Techniken und Meditation zu erlernen, muss nicht schwierig sein. Es liegt am Praktizierenden, wie er sich dem Thema nähert. Dem einen reichen ein paar praktische Hinweise zum Einstieg, der andere möchte lieber wochenlang in einem indischen Aschram abtauchen, um es 'richtig' zu lernen.

Zwei zentrale Aspekte sind die Konzentration auf den eigenen Atem und die Beobachtung von Körperwahrnehmungen. Die große Lernaufgabe beim Meditieren ist, die aufkommenden Gedanken zwar zu bemerken, aber auch wieder ziehen zu lassen und in die Stille zurückzufinden. Selbst erfahrene Meditierende erleben Tage, an denen ihnen dies nicht immer gelingt. Der Weg ist das Ziel!


Flow: Mit Energie zur Höchstleistung

24.11.2015

Was ist Flow?

Ein Langstreckenläufer äussert sich folgendermassen zu diesem Thema: „Ich hatte alles im Griff, ich fühlte mich die ganze Zeit über grossartig und ich spürte die Schmerzen nicht, die man normalerweise bei solch einem Lauf spürt. Ich genoss das Erlebnis zu laufen. Ich hatte alles unter Kontrolle.“

„Du läufst mit rasantem Tempo, könntest aber noch leicht zulegen. Du tanzt auf deinen Zehenspitzen, deine Arme pumpen zusätzlich Kraft in deinen Körper; du fühlst dich, als würdest du schweben und so kraftvoll vorankommen wie eine Gazelle. Du läufst schnell und sehr kontrolliert – du fühlst dich unglaublich fit, und dieses Wohlgefühl verleiht dir zusätzliche Flügel.“

Man könnte die Sammlung um beliebig viele Aussagen aus Sport, Kultur, Beruf oder privaten Erlebnissen erweitern.

Flow ist demnach ein Motivationszustand mit der höchsten intrinsischen Motivation. Es ist ein harmonisches Erlebnis, bei dem Körper und Geist mühelos zusammenwirken, bis sich das Gefühl einstellt, dass etwas ganz besonderes mit einem geschieht.

Es geht also darum einen Prozess zu kultivieren, welcher den Gedankenfluss vom bewussten Denken, mittels Fokussieren auf die Gefühlsebene hin zum Spüren führt.

Der Prozess vom Denken zum Spüren ermöglicht demnach ein Handeln im Flow-Zustand.

Das Flow-Erleben – Im Tun aufgehen „Jenseits von Angst und Langeweile"

„Das Flow-Erleben ist nur möglich, wenn wir die Situationen so strukturieren, dass nur das momentane Tun wichtig ist.“

  • Verschmelzen von Handlung und Bewusstsein: Man fühlt sich eins mit der Handlung, die man ausführt. Das Feedback, das der Körper abgibt, wird spontan Teil eines nahtlosen Prozesses, wie es z.B. beim Atmen passiert. Der Mensch ist sich in dem Moment nur seiner Handlung bewusst, nicht mehr seiner selbst.
     
  • Konzentration auf die bevorstehende Aufgabe: Man benötigt alle Konzentration, die man aufbringen kann, um sich ganz dem zuzuwenden, was man gerade tut. Die Fähigkeit, unwichtige Gedanken aus dem Bewusstsein zu verbannen und sich ganz auf die gegenwärtige Aufgabe zu konzentrieren, kennzeichnet einen disziplinierten Geist, der für „Flow- Erlebnisse„ offen ist.
     
  • Kontrolle über Handlung und Umwelt: Nicht die tatsächliche Kontrolle über eine Situation selbst steht im Vordergrund. Vielmehr das Wissen darum, dass man sich Kontrolle verschaffen kann. Vertrauen auf die eigenen Fertigkeiten und der Glaube an die Lösbarkeit einer Aufgabe führen zu Selbstvertrauen und Sorglosigkeit, was dem Handelnden Kraft und Sicherheit gibt und somit zu einer Art automatischer Kontrolle führt. Der Gedanke nichts falsch machen zu können stellt sich ein.
     
  • Autotelisches Erlebnis: Ein autotelisches Erlebnis bezeichnet eine Sache, die wir um ihrer selbst willen tun, die in sich selbst befriedigend ist. (Die Motivation steckt in der Sache selbst.) Ziele und Motivationen, die ausserhalb des Erlebnisses selbst liegen, sind nicht notwendig.

Stolpersteine und Konsequenzen

  • Zu wenig klare Zielsetzungen SMARTSpezifisch, Messbar, Aktionsorientiert, Realistisch, Terminiert): Ziele bestimmen den Weg und die Richtung. Um den Zustand des Flow zu erreichen, sollte man sich klare Ziele setzen. Denn man sollte immer wissen, was man als Nächstes zu tun hat.
     
  • Selten angemessene Rückmeldung (Tätigkeit selbst, Trainer, Vorgesetzten, Kunden, Kollegen etc.): Ein Feedback sollte ständig vorhanden sein. Es kann vom Handelnden selber sein, wenn er auf seinen Instinkt vertraut, oder auch von Aussenstehenden.
     
  • Handlungsanforderungen, die nicht der Qualifikation entsprechen: Die Balance zwischen Herausforderung und Können: Entscheidend für das Erreichen von Flow ist, welche Fähigkeiten jemand besitzt und wie man sie in Relation zu den anstehenden Herausforderungen wahrnimmt oder beurteilt. Die subjektive Wahrnehmung der Situation, der gestellten Anforderungen und der eigenen Fähigkeiten ist entscheidend! Die Herausforderung darf hier das Können nicht übersteigen.
     
  • Zu wenig Steuerungs-, Gestaltungs-, Entfaltungsmöglichkeiten: Schaffen von psychische Bedingungen für optimale Erfahrungen. Alltag in Erlebnisse verwandeln, die dem Selbst helfen zu wachsen.
     
  • Rigides Zeitmanagement: Flow bietet im Gegensatz zum Alltag, wo wir fast ohne Ausnahme von der Uhr gehetzt werden, die Möglichkeit zu einer subjektiven Wahrnehmung der Zeit. „Zeitlos“ sein – man ist im Hier und Jetzt, bemerkt nicht wie die Zeit vergeht.

Umsetzung

  1. Flow als Ressource erkennen, im Sport und am Arbeitsplatz
  2. Rahmenbedingungen schaffen, damit Flow Erfahrung möglich wird
  3. Training der Flowkompetenz

Ob Flow-Erleben möglich wird, hängt von der inneren Einstellung ab. Mit der richtigen Einstellung ist Flow bei jeder Tätigkeit möglich!
Wenn wir die Alltags- und Routinehandlungen mit Sorgfalt und Bewusstheit erledigen, können wir Lust und Kreativität auch aus dem Geschirrspülen schöpfen.


Vertrauen (Nichtdenken) ist gut, Kontrolle (Denken) ist besser?

12.03.2015

Unser Geist besteht aus einem unbewussten (Intuition) und einem bewussten Teil (Verstand). Der Hauptunterschied ist, dass „Aktives Denken“ bewusst geschieht, während automatische Gedanken unbewusst ihren Lauf nehmen.

Bewusstes Üben und Denken ist Bestandteil des Lernprozesses im Training und in der Bewertung und Interpretation eines Handlungsergebnisses. Mit dem Verstand machen wir uns bewusst, aus welchen Elementen unsere Handlung besteht oder wie wir vorgehen möchten. Er setzt Anweisungen um (Wie?), plant, steuert, kontrolliert. Wenn der Verstand weiss, was seine Stärken sind und er ein präzises Bild davon hat, was sein Körper vollbringen soll, dann gilt es im Training die Handlung durch wiederholte Ausführung zu verinnerlichen und im Unterbewusstsein abzuspeichern.

Im Wettkampf/Spiel geht es in vielen Sportarten um Sekundenbruchteile, da bleibt keine Zeit, um lange nachzudenken. Entscheidet der Sportler nicht sofort, das heisst intuitiv, ist der richtige Zeitpunkt für ein Abspiel, einen Angriff etc. längst vorbei.
Wir neigen jedoch dazu keine Fehler machen zu wollen und identifizieren uns mit unserem Verstand. Dies behindert den Bewegungsfluss ernsthaft und macht ihn langsam. Geben sie im Wettkampf die Kontrolle durch den Verstand ab und vertrauen sie auf die unbewusst, intuitive Kraft des Unterbewusstseins. Es kommt darauf an, im entscheidenden Augenblick intuitiv auf die Eingebung des Augenblicks zu vertrauen, anstatt nur auf den rationalen Diskurs und die Kalkulation zu setzen.
Dieser Vorgang wird auch „Flow“ genannt. Die Tätigkeit – der Fliesszustand – geschieht von alleine, ohne Anstrengung, ohne Denken. Ja, sie haben richtig gelesen, ohne Denken. Im Flow-Zustand findet kein Denkprozess statt.
Die Zen-Meister sagen: „Denken heisst nicht Wissen.“ Ein Lobgesang auf die Intuition. Die vollendete Form des Tuns ist das unmittelbare Tun – kein Gedanke mehr, kein Zögern – Tun in vollendeter absichtsloser Harmonie. Der Geist ist dabei frei von Gedanken über Sieg oder Niederlage, Erfolg oder Misserfolg, einfach oder schwierig. Es gibt nur diesen Schritt, diese Aktion zu tun  - sonst nichts.


„Denke positiv.“ - „Ja ich weiss, das hat mir schon mein Trainer gesagt.“

30.12.2014

Genauso wie die technischen Bewegungsabläufe, müssen auch die mentalen Fertigkeiten gelernt, geübt und „eingeschliffen“ werden, damit sie ihre Bestleistung erreichen können.

Lenke deine Aufmerksamkeit auf das Positive

Wir haben oft die Tendenz uns auf das Negative zu konzentrieren. Diese Angewohnheit muss durch das Betonen des Positiven ersetzt und tief verinnerlicht werden. Wie ist es gelaufen? „Ganz ordentlich, aber dies und jenes hätte ich noch besser machen können.“ Trotz positiven Aktionen unterschlagen wir das Positive und betonen das Negative. Häufig sind wir unsere schlimmsten Kritiker und haben selbst an guten Aktionen etwas auszusetzen. Wir stellen unsere Fehler gross heraus und sind der Überzeugung nur so aus diesen zu lernen. So machen wir uns das Leben selber schwer.

Doch wie kann ich dieses Denkmuster des Jammerns und Kritisierens ersetzen?

  • Üben sie sich in Bewusstheit: Achten sie auf ihre Selbstgespräche vor, während und nach der Aktion. Sie werden erstaunt sein, wie oft sie einen unheilsamen Kommentar äussern. Achten sie stattdessen auf positive Punkte in ihren Aktionen.
  • Bei guten Aktionen verweilen: Nehmen sie sich Zeit und prägen sie sich bei guten Aktionen das positive Bild in ihren Geist ein. Verweilen sie emotional bei ihren Erfolgen, das stärkt ihr Selbstvertrauen.
  • Fehler akzeptieren und loslassen: Wenn sie mit dem Ergebnis einer Aktion unzufrieden sind, ergeht eine Negativbotschaft an den Körper. Aufgrund dieser Information werden wir uns bemühen, künftig das Risiko eines Fehles zu minimieren. Diese negative Einstellung untergräbt die Fähigkeit den nächsten Versuch gelassen auszuführen.
  • Achten sie nicht auf das Ergebnis: Sind sie auf das Ergebnis fixiert, berauben sie sich der Erfahrung, die Handlung frei und entschlossen auszuführen.

“Eine gute Handlung muss am Anfang, in der Mitte und am Schluss gut sein.”

20.10.2014

Eine (sportliche) Handlung wird nur dann erfolgreich sein, wenn sie in allen Handlungsphasen excellent ist.

Die Vorbereitung

Nach Abschluss der Vorbereitung ist mein Geist im idealen/optimalen Leistungszustand. Der Geist ist zuversichtlich, konzentriert und im Fluss.

Drei Faktoren einer guten Vorbereitung:

Klarheit: genaue Vorstellung über Ziel und Weg

  • Visualisieren
  • Zielsetzung

Unsere Körpersteuerung erfolgt mit Hilfe von Bildern. Je bewusster und klarer, desto wirksamer, dies führt zu besseren Entscheidungen.
Unsere Zielsetzungen gestalten unsere Handlungen.

Entschlossenheit: Entscheidungsfreudigkeit, frei von Wankelmut, Zweifel, Zögern

  • Blockaden / Angst beseitigen

Entschlossenheit bedingt das Gefühl, mit jedem Ergebnis leben zu können, egal wie es ausgehen wird.
Nicht hadern mit dem Ergebnis.
Patzer/Fehler werden nicht sehr gut sein, wenn sie nicht entschlossen ausgeführt wurden.

Gelassenheit:  Ruhe, Entspanntheit, Konzentration, Selbstsicherheit

  • Konzentration auf Sinneswahrnehmungen nutzen

Sinneswahrnehmungen sind nur in der Gegenwart im HIER und JETZT.
Präsenz verhindert das Aufkommen von ablenkenden Gedanken.

Die Ausführung

Erinnern sie sich, wann haben sie ihre beste Leistung gebracht? „Als Körper und Geist im Einklang waren.“
Mit dem Körper befinden wir uns immer im HIER und JETZT. Unser Geist beschäftigt sich jedoch hauptsächlich mit Vergangenheit (….) und Zukunft (…..). Wenn Geist und Körper zwei verschiedene Dinge tun, können sie nicht synchron sein. Nur, wenn wir auch mit unserem Geist im HIER und JETZT sind, entsteht eine gemeinsame Präsenz und Ausrichtung.
Was denken sie, welcher Teil ihres Geistes ist für die Feinabstimmung der Körperbewegung im Wettkampf zuständig, der unbewusste Teil (Intuition) oder der bewusste Teil (Verstand)?
Bei/Während der Bewegung zu denken ist keine gute Idee. Wenn wir versuchen unsere Muskulatur bewusst zu kontrollieren, ist der Bewegungsfluss ernstlich behindert. Im Flow-Zustand findet kein Denkprozess statt. „Denken heisst nicht Wissen.“ – also ein Lobgesang auf die Intuition. Es gibt nur diesen Schritt, diese Aktion zu tun – sonst nichts. Kein Gedanke mehr, kein Zögern.
Der Flow-Zustand ist von folgenden Merkmalen geprägt:

  • Zuversichtlich, konzentriert, im Fluss
  • Körper und Geist harmonieren in der Gegenwart, im HIER und JETZT
  • Loslassen vom Verstand
  • Ohne mentales Geplapper
  • Ohne Lähmung durch Selbstkritik und Analyse

„Sorge für den Prozess und die Resultate werden für sich selber sorgen.“
„Verändere nicht die Technik, verändere dein Denken.“

Die Reflektion

Mit einer Verhaltensänderung oder durch eine andere Sichtweise soll eine zukünftige Leistungssteigerung erreicht werden.
Wie gehen sie mit den erzielten Ergebnissen um?
Bei Erfolgen verweilen sie bei ihren positiven Erfahrungen und gönnen sie sich die positiven Emotionen. Prägen sie sich das Bild ein und legen es dann ab in die Videothek ihrer besten „Aktionen.“ Verstärken sie ihren Erfolg durch Selbstermutigung „JA“.
Bei negativen Erfahrungen wie Ärger, Frustration gilt es die emotionalen Reaktionen so schnell wie möglich aufzulösen, weil Emotionen die Bewusstheit trüben. Bleiben sie kühl, entwickeln sie Distanz und wechseln sie auf die Verstandesebene.

  • Erkennen: Reflektieren, was sie gerade erlebt haben
  • Aufgeben, auflösen: Emotionale Reaktionen so schnell wie möglich auflösen
  • Gewohnheiten ändern

„Auf Erfolg bauen, ohne Negativität aus Fehlern lernen, das Selbstvertrauen stärken und daraus eine neue Routine entwickeln.“